Rund 20 Ulmer Gruppen und Organisation wollen die Tradition der Ostermärsche neu beleben. So heißt es in einer Einladung zu der Veranstaltung, die in Ulm am Montag, 2. April, auf dem Hans-und-Sophie-Scholl-Platz stattfinden wird.
Es gebe genug Gründe für die Kundgebung, die für Frieden und Abrüstung auf der ganzen Welt  eintritt, heißt es seitens der Veranstalter. Zum einen feiern die Ostermärsche dieses Jahr den 60. Geburtstag, genauso wie das Peace-Zeichen übrigens. Zum anderen, und das hat für die Organisatoren natürlich weit mehr Gewicht, gebe es weltweit immer mehr Spannungen, Aufrüstung und Kriege.
20 Ulmer Gruppen und Organisationen haben sich deshalb zusammen getan und laden für Ostermontag auf den Hans-und-Sophie-Scholl-Platz ein. Los geht es um 10.30 Uhr. Ulm will sich damit einreihen in die Gruppe von mehr als 100 deutschen und schweizerischen Städten, die in diesem Jahr dabei sind. Zwei Rednerinnen werden für den politischen Teil sorgen: Jaqueline Andres vom Tübinger Verein Informationsstelle Militarisierung sowie die Regionalgeschäftsführerin des DGB Südwürttemberg, Bärbel Mauch. Bei gutem Wetter soll auf dem Platz ein großes Peace-Zeichen aus Blumen gelegt werden, dessen Durchmesser drei bis vier Meter sein soll. Musikalisch umrahmt wird die Kundgebung von der „Feschtagsmusik“ aus Blaubeuren.