Fairer Handel: Blaustein erneut als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet

Die Stadt Blaustein erhielt für ihre Zertifizierung eine Urkunde.
Stadt Blaustein- Blaustein bleibt Fairtrade-Stadt: Der Titel wurde für zwei weitere Jahre erneuert.
- Seit 2014 erfüllt die Stadt die fünf Kriterien und zeigt sichtbares Engagement.
- Steuergruppe und Impulsgruppe planen Aktionen, Schulen und Vereine machen mit.
- Bürgermeister Konrad Menz lobt die Zusammenarbeit und das internationale Netzwerk.
- Beispiele im Alltag – fairer Kaffee, Tee, Zucker, Süßigkeiten und „Faires Frühstück“.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Seit 2014 trägt die Stadt Blaustein den Titel Fairtrade-Stadt. Jetzt wurde die Auszeichnung vom gemeinnützigen Verein Fairtrade Deutschland wieder für zwei weitere Jahre erneuert.
Wer den Titel trägt, muss fünf Kriterien erfüllen. Dazu gehört nicht nur, dass in Geschäften und gastronomischen Betrieben in Blaustein Produkte aus fairem Handel angeboten werden. Auch, dass im Bürgermeisterbüro und bei Gemeinderatssitzungen fair gehandelter Kaffee getrunken wird und der Gemeinderat einen Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels gefasst hat, reicht dafür nicht aus. Vielmehr muss sich in den Gemeinden sichtbar etwas tun. Fairtrade darf nicht nur auf dem Papier existieren.
Damit auch tatsächlich etwas passiert, dafür ist die Steuergruppe zuständig. Die Aktionen werden geplant und umsetzt von der Impulsgruppe regional – fair – nachhaltig sowie der Schulen, Kindergärten, Kirchen und Vereine. Alle sind eingebunden und wichtig die Erneuerung des Zertifikats.
Stolz, einem internationalen Netzwerk anzugehören
Bürgermeister Konrad Menz freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Blaustein. Lokale Akteure aus der Zivilgesellschaft, der Verwaltung, Politik und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Blaustein dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört und mit der Grundschule in Arnegg auch eine Fairtrade-Schule hat.“
Die Stadt setze sich weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern. Die Auszeichnung sei auch Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement, das über die Kriterien für die Auszeichnung als Fairtrade-Stadt hinausgeht. Bestes, wenn auch kleines Beispiel: Nicht nur der Sitzungskaffee ist fair gehandelt, sondern auch der Tee, Zucker und die Süßigkeiten.
Die Stadtverwaltung beteiligt sich an der Aktion „Faires Frühstück“. Die Impulsgruppe ist jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt mit entsprechenden Produkten und packt faire Geschenkpäckle, die der Nikolaus verteilt. Die Dorfläden bieten viele Produkte an und schenken in ihren Cafés fairen Kaffee aus – sie sind damit elementar wichtig, denn ohne sie könnte Blaustein das Kriterium „Gastronomie“ nicht erfüllen.
