Das Theater Ulm soll bis zum Jahr 2025 einen Erweiterungsbau für knapp 27 Millionen Euro bekommen. Das hat der Kulturausschuss am Freitagabend mit den Stimmen von CDU und SPD auf den Weg gebracht. Die Kostenschätzung ist allerdings noch eine vorläufige, sagte Kulturbürgermeisterin Iris Mann, die Rede war von „plusminus 30 Prozent“. Die FWG hatte in einer hitzigen Debatte versucht, das Thema von der Tagesordnung zu nehmen und erst nach der Kommunalwahl zu besprechen.

Kinder- und Jugendtheater wird integriert

Der Erweiterungsbau am Theater wird Probenräumen, Werkstätten, Fundus und mehr Platz bieten. Zudem wird räumlich getrennt ein Kinder- und Jugendtheater integriert, das von der freien Szene – der Jungen Ulmer Bühne (JUB) – bespielt werden soll. Insgesamt soll er 5500 Quadratmeter Fläche bieten.
Eine räumliche Erweiterung des Theaters ist vor allem aus Gründen des Arbeitsschutzes nötig, zudem aus Platzmangel. Die JUB ist auf der Suche nach einer zeitgemäßen Spielstätte; derzeit ist sie im maroden Alten Theater beheimatet.

Neues Albert-Einstein-Museum im Haus „Engländer“

Außerdem hat der Kulturausschuss am Freitag ein Albert-Einstein-Museum im Haus „Engländer“ auf dem Weinhof auf den Weg gebracht. Dort soll es eine Dauerausstellung zu Albert Einstein und seiner Familie geben, dafür haben die Stadträte am Freitag eine Millionen Euro genehmigt, zudem eine zunächst auf drei Jahre befristete Projektstelle.

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