
Ulm: Entsetzt über Eingriffe in die Natur
Besorgt über die veränderten Pläne für die Querspange B 311/B 30 ist die Bürgerinitiative Lebenswertes Erbach–Donaurieden: „Sie berühren die Natur stark“, sagt Vorstandsmitglied Wilfried Mauz. Darum erhebt die BI im Verfahren Einwendungen. Das planende Regierungspräsidium Tübingen hat wie berichtet nach eigenen Angaben versehentlich Flächen für provisorische Verkehrsführungen, Bodenlager und Baustellenzufahrten nicht eingeplant. Mauz spricht von einer „Löschung von 11,8 Hektar“ — das rieche förmlich nach bewusster Täuschung. Ursprünglich habe für diese Trassenführung der geringe Flächenverbrauch gesprochen. Das sei nun anders: Mit einer zusätzlichen Fläche von 17 Fußballfeldern werde Variante 3.6 „spätestens jetzt zur schlechtesten Trassenwahl“.