Einsamkeit entgegenwirken: Gelegenheit schaffen, um neue Freundschaften zu knüpfen

Die allermeisten Menschen wünschen sich Freunde, völlig unabhängig von ihrem Lebensalter.
IMAGO/HalfPoint- „Circle of Friends“ will in Ulm starten – gesucht werden ehrenamtliche Moderatorinnen und Moderatoren.
- Ziel ist der Aufbau dauerhafter Freundschaften, nicht einmalige Treffen oder Freizeitangebote.
- Gruppen mit sechs bis zwölf Personen treffen sich wöchentlich zwölfmal für 1,5 bis 2 Stunden.
- Ein Moderatoren-Tandem leitet an, zieht sich später zurück, damit Kreise sich selbst tragen.
- Interessierte melden sich bis Mitte Juli per Mail an circleoffriends-ulm@online.de. Infos: circle-of-friends.eu.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Menschen zusammenbringen, die sich mehr soziale Kontakte und neue Freundschaften wünschen – das ist die Idee des Konzepts „Circle of Friends“. Dabei geht es aber nicht um einmalige Treffen oder um Freizeitangebote, sondern Ziel ist es, dass dauerhafte Beziehungen entstehen. Freundschaften eben. Und dass sich der Freundeskreis mit der Zeit selbst organisiert, wie es für die Mitglieder passt.
Die Idee stammt aus Finnland und wurde entwickelt mit dem Ziel, Einsamkeit bei älteren Erwachsenen zu verringern, sagt Konstantin Knecht. In Deutschland ist die Initiative vor gut einem Jahr in Stuttgart gestartet. Erfolgreich haben sich dort erste Gruppen gefunden, Knecht hat eine geleitet. Und nun will er auch in seiner neuen Heimatstadt Ulm die Idee Wirklichkeit werden lassen. In einer Gruppe treffen sich sechs bis zwölf Teilnehmende wöchentlich ein Dutzend Mal für eineinhalb oder zwei Stunden, angeleitet werden sie von einem Moderatoren-Tandem.
Moderatorinnen und Moderatoren in Ulm gesucht
„Bevor wir starten können, brauchen wir zunächst Moderatoren, die in Ulm eine Gruppe leiten wollen“, erklärt Kneckt. Moderatoren haben die Aufgabe, die Menschen in der Gruppe „in den Austausch untereinander und ins Tun zu bringen und eine Atmosphäre herzustellen, in der Nähe Vertrauen wachsen können“.
Für diese Aufgabe werden Interessierte bei einer zweitägigen Ausbildung vorbereitet, damit niemand ins kalte Wasser springen muss. Später gibt es monatliche Supervisionen, damit sie sich über ihre Erfahrungen austauschen können. „Ein Moderator ist selbst nicht Teil der Gruppe, sondern ein Steigbügel“, beschreibt Konstantin Knecht die zugedachte Rolle. Denn mit der Zeit sollen sich die Moderatoren ja zurückziehen, damit sich die Freundeskreise selbst tragen und sich weiter treffen oder etwas miteinander unternehmen können.
Mitmachen können Interessierte jeden Alters, betont der Organisator. Auch der berufliche Hintergrund, das Geschlecht, die Herkunft oder die Konfession spielen keine Rolle; von Vorteil sind allerdings Erfahrungen im Umgang mit Menschen. Geld oder eine Aufwandsentschädigung gibt es für die Moderatoren nicht: „Wir sind komplett ehrenamtlich. Unser Ziel ist es, Netzwerke zu knüpfen“, betont Knecht. „Freundschaft ist kein Zufall, sie braucht Begegnung.“
Wer Interesse hat, bei „Circle of Friends“ in Ulm als Moderatorin oder Moderator mitzumachen, kann sich bis Mitte Juli bei Konstantin Knecht melden, am besten per Mail an: circleoffriends-ulm@online.de. Mehr Informationen über das Konzept finden sich auf der Homepage www.circle-of-friends.eu.

