100.000 Euro Schaden sind durch einen Brand an einem Einfamilienhaus in Laichingen entstanden. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt.
In der Nacht zum Donnerstag hat in der Hirschstraße ein Einfamilienhaus gebrannt. Ein Hausbewohner entdeckte das Feuer gegen 1.25 Uhr. Die Außenfassade der Südseite stand in Flammen. Eigene Löschversuche der Familie schlugen fehl. Erst die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Bei den Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann einen Stromschlag und wurde leicht verletzt. Das im Haus wohnende Ehepaar musste wegen des Verdachts auf leichte Rauchgasvergiftungen behandelt werden. Notarzt und Rettungsdienst waren vor Ort. Rund 70 Feuerwehrleute aus Laichingen, Feldstetten und Nellingen waren im Einsatz.
Die Polizei hat noch in der Nacht die Suche nach der Brandursache aufgenommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand könnten Renovierungsarbeiten den Brand verursacht haben. Beim Abdichten eines Balkons mit Bitumenschweißbahnen und einem Gasbrenner könnten Funken hinter die Fassade gelangt sein. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.