Polizei-Tipps gegen Einbruch: Wie schütze ich mein Eigenheim vor Einbrechern?

Jetzt, wenn die Winterzeit wieder losgeht und es abends früher dunkel wird, warnt die Polizei vor erhöhtem Einbruchsrisiko.
dpa- Zeitumstellung auf Winterzeit erhöht Einbruchsrisiko; Polizei warnt.
- Einbrecher nutzen frühe Dunkelheit; viele Einbrüche am Nachmittag und Abend.
- Polizei verstärkt Kontrollen; Bevölkerung soll Fenster und Türen sichern.
- Kampagne „K-Einbruch“ gibt Verhaltenstipps und Infos zu Sicherungstechniken.
- Verdächtige Aktivitäten sofort über Notruf 110 melden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie schnell die Zeit doch vergeht. Wenn die Uhren auf Winterzeit umgestellt werden, wird es noch früher dunkel und die Nächte werden wieder länger. Für die Polizei beginnt damit nicht nur die Winterzeit, sondern auch die Zeit, in der es besonders auf Einbrecher zu achten gilt. Denn wie die Polizei Ulm mitteilt, nutzen Einbrecher nach der Zeitumstellung die frühe Dunkelheit aus, um auf Beutezug zu gehen. Doch auch im Sommer sind die Diebe unterwegs.
Ein Großteil der Wohnungseinbrüche soll vor allem in den Nachmittags- und frühen Abendstunden passieren. Damit es erst gar nicht so weit kommen kann, will die Polizei zu diesen Zeiten verstärkt mit Streifen und Kontrollen unterwegs sein.
Mitarbeit der Bevölkerung ist wichtig
Einbrüche gänzlich zu verhindern, ist aber dennoch nicht möglich. Und da kommt die Hilfe der Bevölkerung mit ins Spiel: Gekippte Fenster und Terrassentüren, unverschlossene oder gar offenstehende Hauseingangstüren, auch an Mehrfamilienhäusern, laden Diebe gerade dazu ein.
Richtiges Verhalten und richtige Sicherungstechnik könne das allerdings verhindern. Dass Präventionsmaßnahmen wirken, belegt ein in vergangenen Jahren festgestellter Anteil an Einbruchsversuchen. Laut der Ulmer Polizei scheitern immer mehr Täter offenbar an den Sicherungseinrichtungen der Wohnungen. „Schon durch einfache Maßnahmen kann jeder etwas für seine Sicherheit tun und seine Wohnung oder sein Haus technisch optimieren“, so die Beamten. Für Einbrecher sei es wichtig, dass alles möglichst schnell geht. Leisten Fenster und Türen jedoch erheblichen Widerstand, würden die Diebe ihr Vorhaben schnell aufgeben. Vor allem bei Neu- oder Umbauvorhaben sollen sich Sicherungsmaßnahmen kostengünstig umsetzen lassen.
„K-Einbruch“: Verhaltenstipps und geeignete Sicherungstechnik
Des Weiteren möchte die Ulmer Polizei auf die bundesweite Kampagne „K-Einbruch“ hinweisen. Diese befasst sich speziell mit der Prävention des Wohnungseinbruches. Auf der Internetseite www.k-einbruch.de gibt es neben Verhaltenstipps auch produktneutrale Informationen zu geeigneter Sicherungstechnik. Klickmöglichkeiten in einem interaktiven Haus, zeigen Stellen in und an Häusern und Wohnungen, die besonders gesichert werden sollten.
Tipps der Polizei gegen Einbrecher
- Schließen Sie auch bei kurzer Abwesenheit Ihre Haus- und Wohnungstüre immer ab. Am besten zweifach. Denken Sie auch daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster.
- Verschließen Sie immer Balkon- und Terrassentüren und sichern Sie sie möglichst mit mechanischen Sicherungen.
- Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals außerhalb der Wohnung, denn Einbrecher kennen jedes Versteck.
- Rollläden sollten nur zur Nachtzeit und keinesfalls tagsüber geschlossen werden, schließlich wollen Sie nicht schon auf den ersten Blick ihre Abwesenheit signalisieren. Lassen Sie in ihrer Abwesenheit in verschiedenen Räumen das Licht brennen. Eine Zeitschaltuhr kann hier gute Dienste leisten.
- Beauftragen Sie jemanden, der bei längerer Abwesenheit den Briefkasten leert.
- Halten Sie in Mehrfamilienhäusern den Hauseingang auch tagsüber geschlossen. Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie den Türöffner drücken und achten Sie auf Fremde im Haus. Sorgen Sie dafür, dass Keller- und Bodentüren stets verschlossen sind.
Empfehlungen für aufmerksame Nachbarn:
- Achten Sie auf verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Fremde auf dem Nachbargrundstück. Rufen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen oder bei Gefahr (Hilferufe, ausgelöste Alarmanlage) sofort über Notruf 110 die Polizei.

