Drogen in Blaubeuren
: Marihuana, Samurai-Schwert und Schreckschusswaffe - Mann muss vor Gericht

Am Mittwoch, 17. Januar, verhandelt das Ulmer Landgericht den Fall eines 43-jährigen Angeklagten. Die Liste der Vorwürfe ist lang.
Von
Janina Hirsch
Blaubeuren
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Der Besitz und Anbau von Marihuana in Deutschland ist illegal. Ein Mann soll in Blaubeuren aber eine Indoor-Aufzuchtanlage betrieben und Marihuanapflanzen angebaut haben.

Friso Gentsch/dpa

Hat ein Mann in Blaubeuren mit Drogen gedealt? Am Landgericht Ulm wird dieser Frage kommende Woche nachgegangen. Ein 43-Jähriger steht dann vor Gericht. Der Angeklagte soll laut Ulmer Staatsanwaltschaft zwischen Juni 2022 und Dezember 2022 in Blaubeuren mit Marihuana Handel getrieben haben. Jedenfalls bis im Januar 2023 soll der Angeklagte bei sich zu Hause eine Indoor-Aufzuchtanlage betrieben und Marihuanapflanzen angebaut haben, die zum weit überwiegenden Teil zum gewinnbringenden Verkauf an Dritte bestimmt gewesen sein sollen.

Drogen, ein Samuraischwert und eine Schreckschusswaffe

Zudem soll der Angeklagte im Januar 2023 ein Samuraischwert und eine geladene Schreckschusswaffe und Platzpatronen bei sich zu Hause verwahrt haben. Darüber hinaus soll der 43-Jährige im Januar 2023 auch einen Schlagring besessen haben.

Die Staatsanwaltschaft Ulm wirft dem Mann vorsätzliches unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in besonders schwerem Fall in fünf Fällen vor. Außerdem: unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in fünf Fällen, bewaffnetes unerlaubtes Handeltreiben mit Betäu-bungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit mit vorsätzlichem unerlaubtem Anbau von Betäubungsmitteln und vorsätzlicher Besitz einer verbotenen Waffe.

Der Prozess startet am Mittwoch, 17. Januar, um 8:30 Uhr am Landgericht Ulm. Zum Auftakt sind drei Zeugen geladen. Weitere Termine sind Montag, 22. Januar, 08.30 Uhr, und Dienstag, 30. Januar, 08.30 Uhr.