Rauchfreie Heimspiele des SSV Ulm?
: Stadträte fordern Rauchverbot im Ulmer Donaustadion

Zigarettenqualm sei Besuchern der Heimspiele des SSV Ulm 1846 Fußball nicht zuzumuten, meinen zwei Fraktionen im Ulmer Gemeinderat.
Von
Chirin Kolb
Ulm
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SSV - FC Kaiserslautern - Donaustadion - 2. Bundesliga - Fans - Eingang - Tribüne

Eine volle Tribüne wie beim Spiel gegen den FC Kaiserslautern und dann noch Raucher: Das geht gar nicht, meinen zwei Gemeinderatsfraktionen.

Dave Stonies

Das Rauchen soll auf den Tribünen des Donaustadions verboten werden. Dafür setzen sich in einem gemeinsamen Antrag die Fraktionen von SPD und FWG ein. „Gerade in der aktuellen Fußball-Saison, in der das Stadion meistens ausverkauft sein dürfte, ist es nichtrauchenden Menschen in der Enge nicht zuzumuten, durch Rauch von Zigaretten, Zigarren oder E-Zigaretten belästigt und gefährdet zu werden“, schreiben der SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Rivoir und FWG-Stadtrat Klaus Kopp in dem Antrag an OB Martin Ansbacher. Das Rauchverbot sollte dann durch die vom jeweiligen Veranstalter beauftragten Ordnungsdienst durchgesetzt werden.

Extra Raucherzonen kennzeichnen

An vielen Bahnsteigen, „die ja auch im Freien sind und an denen die Menschen nicht so dicht stehen wie auf den Tribünen eines Stadions“, sei ein solches Rauchverbot selbstverständlich, heißt es in dem Antrag weiter. „Ein solches Rauchverbot herrschte übrigens auch während der EM in den deutschen Stadien und wurde vom Ordnungsdienst seinerzeit auch durchgesetzt.“ Es empfehle sich, im Bereich hinter den Tribünen größere Aschenbecher aufzustellen und dann Bereiche um die Ascher als Raucherzonen zu kennzeichnen. „Damit wird die Akzeptanz der Maßnahmen erhöht und lässt sich besser durchsetzen“, meinen die Stadträte.

SSV Ulm 1846

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