DIY vor Weihnachten
: Mit diesen Ideen gelingt das Befüllen des selbstgemachten Adventskalenders

Immer nur Schokolade ist langweilig. Aber was kann man in einen DIY Adventskalender packen? Ob für Kinder, die Partnerin oder den Partner, oder andere Herzensmenschen – hier gibt es Vorschläge.
Von
Jennifer Bergmann
Ulm
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Die Tage bis Weihnachten zählen: Mit dem Basteln und Befüllen eines Adventskalenders lässt sich schon im November ein bisschen Weihnachtsstimmung schaffen.

Sunny611 | pixabay.com
  • DIY-Adventskalender schaffen Weihnachtsstimmung und bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Ideen für Kinder: Bastelperlen, Ausstechformen, Rätselhefte, Spielfiguren, Knetmasse.
  • Für Erwachsene: Liebesbotschaften, Rezepte, Gutscheine, selbstgemachte Deko oder Lesezeichen.
  • Geringer Aufwand: Musiktipps, Fotos, Weihnachtsbaum-Deko oder Snacks.
  • Verpackung kreativ umsetzen: Tüten, Schachteln, Socken oder Geschenkverpackung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Man muss es sich nicht schönreden, die Vorweihnachtszeit bedeutet für viele, die Weihnachten feiern, einfach nur Stress. Trotzdem lohnt es sich, anderen eine Freude zu machen. In einem selbstgemachten Adventskalender steckt zwar deutlich mehr Aufwand als in einem gekauften, aber dafür auch eine Extraportion Liebe. Und besonders wenn es kalt und grau wird, kommt ein bisschen innere Wärme gerade recht.

Aber wie lassen sich 24 Tage sinnvoll mit kleinen Aufmerksamkeiten verknüpfen, ohne sich dabei in Unkosten zu stürzen? Läden für Krimskrams und Allerlei gibt es viele, dazu kommen frühestens im November die Wintermärkte in Ulm und Neu-Ulm, die zum Stöbern nach Deko und Selbstgemachtem einladen. Es schadet allerdings nicht, die Befüllung eines Adventskalenders systematisch anzugehen. Deshalb gibt es hier Tipps und Tricks in thematischen Abschnitten unterteilt. Die einzelnen Ideen lassen sich jedoch genauso nach Belieben kombinieren.

Kleine Freuden im Adventskalender für Kinder

Unabhängig davon, ob man dafür oder dagegen ist, dass sich die Kinder im Dezember täglich Schokolade in den Mund schieben, gibt es viele Möglichkeiten, wie die Vorweihnachtszeit durch den Adventskalender (inter)aktiver genutzt werden kann.

  • Bastel-/Bügel- oder Armbandperlen mit allem, was dazugehört: Hinter die Türchen lassen sich dann ganz einfach die einzelnen Farben und das Zubehör packen.
  • Eine Weihnachts-/Vorlesegeschichte für jeden Tag
  • Ausstechformen zum Plätzchen backen
  • Lebkuchenhaus zum selbst bauen
  • Rätselhefte oder Knobelspiele
  • Ausmalbilder und Malstifte
  • Kleine Sticker-Alben
  • Puzzle oder Karten
  • Spielfiguren
  • Knetmasse
Stichwort: Advent: Virginia oeffent das erste Fenster des Adventskalenders (Themenfoto). Advent - vom lateinischen Wort "adventus" fuer Ankunft - ist die Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten. In die Zeit des Advents faellt am 21. Dezember auch die Wintersonnenwende. Die Tage werden danach wieder laenger und lassen das Ende von Winter und Dunkelheit erahnen. Die vier Adventssonntage sollen in der christlichen Tradition auf die wachsende Naehe Gottes zu den Menschen einstimmen, fuer die die Geburt Jesu an Weihnachten steht. (Siehe epd-Stichwort vom 21.11.2024) *** Local Caption *** 00324481

Der herkömmliche Adventskalender mit Schokolade bereitet Kindern sicherlich immer eine Freude. Aber warum nicht gemeinsam versuchen, dem Alltagsstress zu entfliehen und sich als Familie Zeit zu schenken?

Norbert Neetz/epd

DIY – alles aus eigener Hand

Wer gerne bastelt, schreibt oder malt, der muss im Prinzip auch gar nichts für einen Adventskalender kaufen.

  • Für die Romantischen: Jeden Tag eine Liebesbotschaft à la „was ich an dir liebe...“, zusammengefaltet oder gerollt. Das können einzelne Sätze sein, bis hin zu ganzen Briefen.
  • Kleine Zeichnungen: Ein Schneemann, ein Pinguin, ein Mistelzweig oder eine Kerze. Inspiration für Motive, mit weihnachtlichem Bezug oder ohne, gibt es zuhauf im Internet.
  • Gutscheine basteln: Für gemeinsame Ausflüge oder Date-Ideen wie einen Filmabend, zusammen kochen, Schlittschuh laufen oder puzzeln. Auch ein gemeinsamer Weihnachtsmarktbesuch bietet sich hier an.
  • Motivierende Sprüche oder kleine Momente der Selbstfürsorge. Gerade in den Wochen vor Weihnachten kann eine kleine Erinnerung daran, sich eine Pause zu gönnen, hilfreich sein.
  • (Weihnachtliche) Rezeptideen für jeden Tag
  • Selbstgemachte Lesezeichen
  • Genähtes oder Gestricktes
  • Selbstgebastelte Deko

Fremden eine Freude machen

Zur Weihnachts- oder Winterzeit sind viele Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen einsam. Um auch ihnen eine kleine Freude zu machen, gibt es jährlich verschiedene Aktionen. Beispielsweise die „Briefe gegen Einsamkeit“ von der Caritas oder „Post mit Herz“ von dem gleichnamigen Verein. Dort werden Briefe oder Postkarten, aber auch selbstgemalte Bilder, an ältere Menschen oder Personen in sozialen Einrichtungen verschickt.

Kleiner Aufwand, große Wirkung

Unkreativ oder die Zeit rennt davon? Keine Panik, mit relativ geringem Aufwand lässt sich dennoch ein etwas anderer Adventskalender bestücken.

  • Musiktipps: Für jeden Tag ein Songtitel. Dieser Adventskalender lässt sich auch umsetzen, wenn die Herzensmenschen weiter weg wohnen. Einfach täglich einen Link als „Türchen“ verschicken.
  • Vorheriges funktioniert auch mit Weihnachts-Filmtipps oder Podcast-Empfehlungen.
  • Für jeden Tag ein ausgedrucktes Foto und am 24. Dezember ein Fotoalbum zum Reinkleben
  • Ein Deko-Set oder einzelne Anhänger für den Weihnachtsbaum kaufen und auf 24 Tage verteilen
  • Set zum Bemalen von Kerzen, Gläsern oder Tassen
  • Rätsel für jeden Tag
Weihnachtsmarkt 2024 Ulm

Auf Weihnachtsmärkten lassen sich ebenfalls Kleinigkeiten oder einfach Inspiration für den DIY Adventskalender sammeln.

Volkmar Könneke

Das geht immer

  • Etwas Süßes darf trotzdem sein. Aber im DIY Adventskalender lässt sich die Auswahl individuell zusammenstellen und abwechslungsreich gestalten, von Lebkuchen bis Lutschbonbons.
  • Alternativ lassen sich auch aus anderen Genussmitteln 24 Päckchen schnüren. Von Pasta über Getränkesorten (Tee, Kaffee, Säfte oder auch Alkoholisches) bis hin zu Gewürzen.
  • Ergänzend dazu: verschiedene Snacks, von Proteinriegeln bis hin zu selbstgebackenen Plätzchen
  • Socken oder Haargummis, also kleine Dinge, die häufig über die Zeit weniger werden und gerne mal spurlos verschwinden
  • Kleine Hygieneartikel wie Deo, Duschgel oder Lippenpflege. Oder für Wellness-Momente: Schaumbad, Massageöl, Duftkerzen
  • Samen für das Blumen- oder Gemüsebeet im Frühjahr
  • Schlüsselanhänger
  • Kleines Werkzeug

Tüten oder Türchen?

Je nach Größe des Inhalts muss der Adventskalender anders verpackt werden. Auch hier gilt: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Von gekauften Tütchen und Schächtelchen, bis hin zu Socken und herkömmlicher Geschenkverpackung oder komplett selbst basteln, ist alles möglich. Wenn der Adventskalender für die eigene Familie oder die Kinder ist, kann man in der Wohnung auch ein einzelnes Türchen aufstellen und jeden Tag aufs Neue etwas dahinter verstecken.