Diebstahl im Ulmer Münster
: Historischer Opferstock geklaut

Einem Mitarbeiter im Gotteshaus fällt auf, dass eine der blauen Spendenkassen fehlt. Abgesehen vom Inhalt ist aber vor allem der historische Standfuß ein großer Verlust.
Von
Michl-Felix Bierl
Ulm
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Das Ulmer Münster wurde erneut zum Tatort. Ein Unbekannter hat eine Opferkasse samt historischem Standfuß gestohlen.

Volkmar Könneke/dpa
  • Opferstock im Ulmer Münster gestohlen; historischer Standfuß aus dem 19. Jahrhundert weg.
  • Diebstahl zwischen 5.11. und 12.11.; Kasse war nicht im Boden verankert.
  • Polizei sucht Zeugen; Ermittlungen laufen (Tel. 0731/188-3312).
  • Verlust des Standfußes schmerzlicher als der Kasseninhalt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zwischen Dienstag (5.11.) und Dienstag (12.11.) hat ein dreister Unbekannter einen Opferstock aus dem Ulmer Münster geklaut. Wie die Polizei berichtet, ist die Kasse samt historischem Holzfuß im Bereich der Neidhartkapelle nicht extra im Boden verankert gewesen, was den Diebstahl ermöglichte. Einem Mitarbeiter des Gotteshauses war demnach aufgefallen, dass die Kasse fehlte, woraufhin dieser Anzeige erstattete. Der Verlust des Kasseninhalts ist dabei wesentlich weniger schmerzhaft, als der historische Standfuß, der aus dem 19. Jahrhundert stammt und neben dem materiellen Wert auch aus kunsthistorischer Perspektive wertvoll ist.

Die Polizei Ulm (Tel. 0731/188-3312) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.