Corona Spenden Aktion 100.000: Auf in die Jubiläums-Benefizrunde – mit Corona-Programm

Trotz der wirtschaftlichen Probleme durch die Coronakrise werden die Beschäftigten von Evobus wieder für die Aktion 100 000 arbeiten. Ob die Übergabe des Schecks wieder so eng erfolgen kann, wie im Dezember 2019 ist fraglich.
Lars SchwerdtfegerFreilich hat sich Karl Bacherle die 50. Spendensaison der Aktion 100.000 und Ulmer helft anders vorgestellt. Denn dadurch, dass Corona sämtliche Veranstaltungen vor Ort unterbindet, werden ihm 400.000 Euro in der Spendenkasse fehlen. Dennoch blickt der Aktions-Organisationschefs optimistisch in die Zukunft. „Es hat in der letzten Zeit hoffnungsvolle Zeichen gegeben“, sagt er und führt als Beispiel die rund 150.000 Euro an, die im Frühjahr für die Tafelläden gespendet worden sind. Weitere 50.000 Euro für den guten Zweck seien dem Einsatz der Ulmer Apotheker-Familie Ried zu verdanken. Und auch Geschäftsführung und Betriebsrat von Evobus haben, trotz der aktuellen wirtschaftlichen Situation beschlossen, wieder eine halbe Stunde für den guten Zweck zu arbeiten.
Weckruf des Aktionsleiters: Es braucht zusätzliche Ideen
„Wir müssen jetzt alles tun, um die Aktionskasse zu füllen“, kommt Bacherles Weckruf. Die hilfsbedürftigen Antragsteller – vom Single bis zur Großfamilie – sollen wie immer zu Weihnachten mit einer Spende bedacht werden. Außerdem brauche die Aktion 100.000 genügend Substanz, um traditionsgemäß auch rund 100 wichtige Projekte der sozialen Institutionen zu fördern.
Wenn’s ums Geldeinnehmen geht, setzt das Aktionsteam nun erst einmal voll auf die große Versteigerung, die in diesem Jahr online abgewickelt wird und auf die Spenden-Überweisungsträger, die ab 20. November der SÜDWEST PRESSE und dem Ulmer Wochenblatt beiliegen. „Wir freuen uns aber über jede Idee und Eigeninitiative“, sagt Bacherle. Wer helfen will, kann sich auch unter der Aktions-Mailadresse
aktion100000@swp.de melden.
Die Jubiläums-Saison der Aktion 100.000 wird von der Corona-Pandemie getroffen. Grund zum Jubeln gibt es trotzdem, meint Chefredakteur Ulrich Becker in einem Kommentar zum Thema.
