Busse statt Züge: Zwei Wochen Schienenersatzverkehr zwischen Ulm und Wendlingen

Die Regionalexpress-Züge (links) zwischen Ulm und Wendlingen werden komplett durch Busse ersetzt. (Archivbild)
Christoph Schmidt/dpa- Busse ersetzen Züge zwischen Ulm und Wendlingen ab 11. April für zwei Wochen wegen Bauarbeiten.
- Fahrgäste müssen mehr Zeit einplanen; Ersatzfahrplan online verfügbar.
- Umweg über Plochingen spart Zeit; Fahrt dauert eine Stunde statt 1:40 Stunden.
- Bauarbeiten betreffen nicht den Fernverkehr; ICEs fahren weiterhin schnell.
- Arbeiten an Bahnsteigen in Wendlingen bis 26. April.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Von Ulm nach Wendlingen braucht der Zug normalerweise eine halbe Stunde. Auf der Schnellfahrstrecke quer durch die Schwäbische Alb rauscht der Regionalexpress mit etwa 200 Kilometern pro Stunde durch die Landschaft und einige kilometerlange Tunnel. Doch im April wird das zwei Wochen lang nicht möglich sein – Fahrgäste müssen mindestens doppelt so viel Zeit einplanen. Der Regionalexpress wird zum Bummelzug.
Wie die Deutsche Bahn mitteilt, wird von Freitag, den 11. April um 21 Uhr bis Samstag, den 26. April um 3 Uhr an den Bahnsteigen in Wendlingen gearbeitet. Die Züge müssen auf der gesamten Strecke durch Busse ersetzt werden. Von Ulm nach Wendlingen brauchen sie 1:40 Stunden – mehr als dreimal so lang wie der Zug. Die Deutsche Bahn hat im Internet einen Ersatzfahrplan veröffentlicht.
Umweg über Plochingen lohnt sich
Reisende, die in Merklingen ein- oder aussteigen, sind auf den Schienenersatzverkehr angewiesen. Fährt man dagegen in Ulm oder Wendlingen los, kann man Zeit sparen, indem man in Plochingen umsteigt. Diese Verbindung dauert in beiden Richtungen eine Stunde. Dafür fahren die Züge nicht geradeaus durch die Berge, sondern auf der alten, kurvigen Filstalbahn über die Alb.
Der Fernverkehr ist von den Bauarbeiten nicht betroffen. Die ICEs, die die Schnellfahrstrecke nutzen, rasen weiterhin in gut 40 Minuten von Stuttgart nach Ulm.

