Feuerwehreinsatz im Kino: Heiß gelaufener Motor stoppt Filmvorführung in Ulm

Feuerwehreinsatz im Ulmer Kino Mephisto
Thomas Spanhel- Samstag: Feuerwehr-Einsatz im Kino Mephisto in Ulm wegen heiß gelaufenem Vorhang-Motor.
- 60 Besucher mussten das Kino verlassen; Vorstellung abgebrochen; Geld zurück oder kostenlose Karten.
- Kino am Sonntag wieder geöffnet für ausverkaufte Ulmer Filmtage (1922-1944).
- Einschränkung: Vorhang konnte nicht benutzt werden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Schmorbrand-Geruch hat Besucher am Samstagabend (18.1.) aus dem Kino Mephisto Ulm getrieben. Nach einigen Minuten der Unsicherheit wurde das Kino mit rund 60 Besuchern vorsichtshalber geräumt und die Feuerwehr gerufen. Die stellte fest, dass ein Vorhang-Motor unter Dauerstrom heiß gelaufen war. Feuerwehrmänner klemmten den kleinen Motor ab, ohne dass weiterer Schaden entstand, berichtete Mareen Neuenfeld, langjährige Kino-Mitarbeiterin der Cineplex-Gruppe, zu der das Mephisto gehört.
Ulmer Filmtage können stattfinden
Eigentlich sollte gegen 20 Uhr gerade der französische Film „Die leisen und die großen Töne“ im Kinosaal 1 beginnen, als die Vorstellung wegen des starken Gestanks abgebrochen wurde. Auch die Besucher im Kinosaal 2 mussten das Gebäude verlassen. Zunächst verfolgten die Besucher noch geduldig den Feuerwehr-Einsatz, die Männer waren für einen Brandeinsatz mit mehreren Fahrzeugen inklusive Drehleiter angefahren. Gegen 21 Uhr aber war klar, dass der Vorführraum des Kinos erst noch ordentlich mit Gebläse durchlüftet werden musste. Am Abend konnte deshalb keine Kinovorstellung mehr stattfinden, erläuterte Mareen Neuenfeld. Die Kino-Gäste erhielten ihr Geld zurück oder können ihre Kino-Karte in den nächsten Wochen kostenlos einlösen.
Für den nächsten Tag gab die Feuerwehr aber das Kino wieder für Vorstellungen frei. Das war wichtig, denn am Sonntag um 11 Uhr war das Kino ausverkauft angesichts der Vorstellung historischer Ulm-Filme von 1922 bis 1944 im Rahmen der Ulmer Filmtage. Die einzige Einschränkung, die es bei der Vorführung dann noch gab, war, dass der Vorhang vor der Leinwand nicht wie sonst üblich auf und zu gehen konnte.
