Gefängnisbrand in Ulm
: Insasse nach Feuer im Krankenhaus – Kripo hält Brandstiftung für möglich

Die Feuerwehr ist am Mittwoch zu einem Brand in einem Ulmer Gefängnis ausgerückt. Ein 26-jähriger Insasse musste ins Krankenhaus. Brandstiftung kann aktuell nicht ausgeschlossen werden.
Von
Leonie Maschke,
Christian Wille
Ulm
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Feuerwehr

Die Feuerwehr ist noch vor Ort.

Niklas Treppner/dpa
  • In Ulm brannte am Mittwochmittag ein Werkstattgebäude in der Talfinger Straße.
  • Feuer brach im Dachgeschoss aus, starker Rauch und Qualm drangen heraus.
  • Drei Menschen wurden ersten Erkenntnissen zufolge verletzt.
  • Großeinsatz der Rettungskräfte, die Feuerwehr ist noch vor Ort.
  • Weitere Informationen folgen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Mittwochmittag hat es in dem Gefängnis der Talfinger Straße in Ulm gebrannt. Nach ersten Informationen der Polizei entstand der Brand im Dachgeschoss eines Werkstattgebäudes der JVA. Starker Rauch und Qualm drangen aus dem Gebäude. Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot ausgerückt und schnell vor Ort. Ersten Erkenntnissen zufolge wurden drei Menschen verletzt.

Neue Details zum Gefängnisbrand in Ulm

Am Donnerstagmorgen gibt die Polizei Ulm weitere Details zum Gefängnisbrand bekannt: Um 12.15 Uhr wurden Rettungskräfte alarmiert. In einer Holzwerkstatt der Justizvollzugsanstalt in der Talfinger Straße war ein Feuer ausgebrochen. Den ersten Erkenntnissen nach brach das Feuer an einem Holzstapel in der Schreinerei aus.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich offenbar keine Mitarbeiter in diesem Bereich. Die Feuerwehr war mit etwa 20 Einsatzkräften vor Ort und konnte den Brand noch vor dem Übergreifen auf weitere Gebäudeteile löschen.

26-jähriger Gefängnisinsasse kommt ins Krankenhaus

Drei Personen wurden durch den Rettungsdienst vorsorglich untersucht. Sie hatten vor Eintreffen der Feuerwehr den Brand entdeckt und mit dem Löschversuch begonnen. Ein 26-jähriger Gefängnisinsasse wurde mit einer mutmaßlichen Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Kripo prüft Brandstiftung in Gefängnis

Die Kriminalpolizei Ulm hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Eine Brandstiftung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden und wird geprüft. Die Höhe des Sachschadens kann derzeit nicht abschließend beziffert werden. Es wird aktuell von einem niedrigen vierstelligen Bereich ausgegangen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Zu Verkehrsbeeinträchtigungen kam es nicht.