Brand in Ulm: 800.000 Euro Schaden durch Feuer bei Deutz

Bei der Ulmer Firma war laut Polizei am Freitag des Motor eines Prüfstands in Brand geraten.
Ralf ZwieblerDie Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Industriegebiet Donautal ist am Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Um kurz nach 9 Uhr rückte die Feuerwehr zu dem Brand in die Nicolaus-Otto-Straße aus. Es handelte sich um ein Feuer bei dem Motoren-Hersteller Deutz.
Laut Mitteilung der Polizei war ein Motor in einem Prüfstand in Brand geraten. In solchen Prüfständen werden die Motoren auf Volllast gefahren, und dabei kam es wahrscheinlich zu einem technischen Defekt, der den Brand auslöste. An dem Prüfstand arbeiteten unmittelbar keine Personen, sodass keine Mitarbeiter zu Schaden kamen und verletzt wurden, wie die Ulmer Polizei mitteilt.
Brand war schnell unter Kontrolle
Grundsätzlich ist die Werksfeuerwehr von Iveco auch für den Brandschutz bei Deutz zuständig. Sie war auch schnell zur Stelle und brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Dennoch wurde auch die Feuerwehr Ulm alarmiert, sie kam zur Unterstützung hinzu, mit sieben Fahrzeugen war sie dann vor Ort. Bei dem Einsatz waren die Feuerwehr Ulm und die Iveco-Werksfeuerwehr insgesamt mit 46 Mann im Einsatz.
Der Motoren-Prüfstand wurde bei dem Brand vollständig zerstört. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 800.000 Euro geschätzt, wobei Deutz-Sprecher Mark Schneider das noch nicht bestätigen konnte. Der Brand werde nun untersucht, er gehe davon aus, dass die Versicherung den Schaden übernimmt.
Man sei froh, dass das Gebäude schnell evakuiert war und niemand zu Schaden gekommen sei, sagte Schneider. Die beteiligten Feuerwehren seien sehr professionell am Werk gewesen.
In der ersten Fassung dieser Meldung war die Rede davon, dass es bei Magirus gebrannt hat.

