Bosch: Weiterer radikaler Stellenabbau im fünfstelligen Bereich?

Grund für den Abbau sei die schwierige Lage der Autoindustrie bei zugleich hohem Investitionsbedarf für die Antriebswende und neue Technologien, heißt es bei Bosch.
Bernd Weißbrod/dpa- Bosch plant weitere Stellenstreichungen im fünfstelligen Bereich in der Autosparte.
- Ziel: Einsparungen von 2,5 Milliarden Euro bis 2030 wegen hohem Investitionsbedarf.
- Bereits 9000 Stellenstreichungen im Vorjahr angekündigt, über 10.000 Stellen fielen zuvor weg.
- Grund: Schwierige Lage der Autoindustrie und Investitionen in Antriebswende und neue Technologien.
- Pressekonferenz am 25. September soll Details zu geplanten Maßnahmen klären.
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Die kurzfristig angesetzte Pressekonferenz am heutigen Donnerstagnachmittag (25. September) soll sich um „neue Entwicklungen und erforderlichen Maßnahmen im Unternehmensbereich Mobility“ drehen. Genaueres steht nicht in der Einladung. Aber bereits zuvor berichtet das „Handelsblatt“ über den Inhalt: Bosch plant wohl einen weiteren massiven Jobbau. Demnach soll eine „fünfstellige Zahl“ von Arbeitsplätzen wegfallen. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Streichung von 9000 Stellen angekündigt, in den vergangenen Jahren fielen bereits mehr als 10.000 Stellen, davon 4500 in Deutschland, weg.
Zahl wurde zunächst nicht genannt
Die Bosch-Manager Markus Heyn und Stefan Grosch hatten Anfang der vergangenen Woche in einem Interview mit der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ nötige Einsparungen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro bis 2030 angekündigt. Mit weiteren Stellenstreichungen wurde daher gerechnet. Eine Zahl nannten die Manager aber zunächst nicht.
Bosch hatte im Automobilbereich weltweit im vergangenen Jahr bereits weitere Stellenstreichungen in den kommenden Jahren angekündigt. Grund sei die schwierige Lage der Autoindustrie bei zugleich hohem Investitionsbedarf für die Antriebswende und neue Technologien.
Die bisher vereinbarten Maßnahmen reichen laut Heyn und Grosch aber nicht aus, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die geplanten Einsparungen seien nur mit einem fünfstelligen Personalabbau zu erreichen, zitierte das „Handelsblatt“ nun aus Branchenkreisen. Der Konzern aus der Nähe von Stuttgart setzte für Donnerstagnachmittag ein Pressegespräch am Firmensitz in Gerlingen-Schillerhöhe an. Bosch produziert eine Vielzahl von Technologieprodukten, die Autosparte ist bislang der größte Unternehmensteil.
