Blackout in Ulm
: Stromausfall in Böfingen: Das sagen die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm

Am Montagabend haben zahlreiche Einwohner des Ulmer Stadtteils Böfingen einen Stromausfall gemeldet. Inzwischen ist die Störung wieder behoben. Verursacht wurde sie wohl von einer Ratte.
Von
Nico Pannewitz,
Simone Dürmuth
Ulm
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Strom aus der Steckdose? Fehlanzeige – am Montagabend (04.09.2023) legte ein Blackout in Ulm-Böfingen den Stromzugang lahm.

©Jiri Hera/adobe.stock.com

„In ganz Böfingen ist es dunkel - Stromausfall“. Dies teilte SWP-Redakteur Thomas Veitinger am Montagabend (04.09.2023) gegen 21.18 Uhr der SWP-Onlineredaktion mit. Und er war nicht der Einzige. Auf der Seite störungsauskunft.de gab es noch mehrere weitere Blackout-Meldungen aus dem Ulmer Stadtteil.

Diese Straßen sind von dem Stromausfall betroffen

Auch die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm sind zu später Stunde auf den Vorfall aufmerksam geworden. Auf ihrer Störungsseite teilten sie mit, dass folgende Straßen von dem Blackout betroffen waren:

  • Böfinger Straße
  • Friedrichsau
  • Stadionstraße
  • Wielandstraße
  • Böfinger Steige
  • Buchenlandweg
  • Egertweg
  • Elchinger Weg
  • Eugen-Bolz-Straße
  • Haslacher Weg
  • Hofäckerweg
  • Otl-Aicher-Allee
  • Poppenreuteweg
  • Schöner-Berg-Weg

Neben 600 Haushalten waren auch die Flüchtlingsunterkunft in der Friedrichsau, das Donaustadion und die Straßenbahnversorgung in Böfingen betroffen. Schuld war eine Ratte, die in einer Trafostation im Hofäckerweg einen Kurzschluss in einer Mittelspannungsanlage verursachte.

Etwa 1,5 Stunden dauerte laut der Informationsseite der SWU die Störung. Um 22:51 Uhr war der Strom in den betroffenen Haushalten wieder da. Was hinter dem Stromausfall steckt, ist aktuell noch unklar.

Dass Kleintiere einen Stromausfall verursachen, sei gar nicht so selten, teilen die SWU mit: Erst am 9. August ereignete sich ein Stromausfall im Gewerbegebiet Böfingen. Ein Siebenschläfer geriet in eine elektrische Mittelspannungsanlage, was ebenfalls einen Kurzschluss zur Folge hatte. Wenn die Nächte kühler werden, gebe es öfter das Problem, dass kleinere Tiere die Nähe zu warmen technischen Anlagen suchen, so die Stadtwerke