Erste Erfahrungen in der Zusammenarbeit haben die Ulmer und Neu-Ulmer Fairtrade-Engagierten beim Donaufest im Juli beim Donaubrücken-Frühstück auf der Herdbrücke gesammelt. Bei einem Arbeitstreffen konnten die beiden Steuerungsgruppen kürzlich vereinbaren: Man will sich regelmäßig inhaltlich austauschen und auch die Manpower auf beiden Seiten der Donau so bündeln, dass sie effektiver für den Fairtrade-Gedanken beider Städte eingesetzt werden kann, heißt es in einer ebenfalls gemeinsamen Pressemitteilung.

Alte Handys sammeln

Die Stadt Ulm wurde bereits im Jahr 2014 Fairtrade-Stadt, Neu-Ulm darf seit Dezember 2017 diesen Titel tragen. Beide Gruppen waren in der Vergangenheit bereits unabhängig voneinander aktiv. Die Ulmer veranstalten beispielsweise in in Kooperation mit dem Ulmer Weltladen und der Hochschulgruppe Nachhaltigkeit einen Aktionstag „Mode fair & nachhaltig“.

Die Neu-Ulmer informierten mit Promoständen bei verschiedenen Veranstaltungen, waren mit einem Verkaufsstand auf dem Mittelalter-Weihnachtsmarkt vertreten und planen derzeit eine Althandy-Sammelaktion.

Künftig sollen all diese Aktivitäten noch enger verzahnt werden. Auch nach außen wollen sich die beiden Steuerungsgruppen einheitlich präsentieren: mit einem gemeinsamen Logo und einem Flyer.

Das könnte dich auch interessieren:

Alb-Donau-Kreis