Im Zug bei Ulm: Junger Mann von Fremdem sexuell belästigt

Im Regionalexpress wurde ein 24-Jähriger bedrängt. (Symbolbild)
Sebastian Gollnow/dpa- Im Regionalexpress Ulm–Biberach bedrängte ein 53-Jähriger einen 24-Jährigen.
- Laut Polizei rieb er erst sein Knie am Opfer und berührte später dessen Genitalbereich.
- Der 24-Jährige widersprach deutlich, filmte den Vorfall und informierte den Zugbegleiter.
- Nach Ausstieg in Biberach zeigte er die Tat an – die Bundespolizei ermittelt.
- Zeugen sollen sich bei der Bundespolizeiinspektion Stuttgart melden, Tel. (0711) 50 49 20.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Regionalexpress zwischen Ulm und Biberach soll am Donnerstagabend ein 53-jähriger Mann einen jüngeren Fahrgast sexuell belästigt haben. Die Bundespolizei sucht jetzt nach Zeugen. Der Zug, der zwischen Stuttgart und Friedrichshafen verkehrt, hatte am Ulmer Hauptbahnhof gehalten und kurz vor 20.50 Uhr seine Fahrt Richtung Laupheim fortgesetzt. Mit an Bord der 53-jährige Deutsche, der in einer Vierer-Sitzgruppe mit einem 24-Jährigen saß, wie die Bundespolizei mitteilt.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Beschuldigte zunächst sein Knie an dem des 24-Jährigen gerieben haben. Im weiteren Verlauf soll er das Knie dann zwischen die Beine des jungen Mannes geführt und diesen damit im Genitalbereich berührt haben. Der Geschädigte sagte aus, er habe den Tatverdächtigen deutlich darauf aufmerksam gemacht, dass er dies nicht möchte. Zudem filmte er den Vorfall mit seinem Smartphone, ehe er aufstand und einen Zugbegleiter auf das Treiben ansprach.
Bundespolizei sucht Zeugen
Nachdem der 24-Jährige den Zug in Biberach verlassen hatte, meldete er sich beim dortigen Polizeirevier und erstattete Anzeige. Die für den Zugverkehr zuständige Bundespolizei hat deshalb die Ermittlungen wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an die Bundespolizeiinspektion Stuttgart unter der Telefonnummer (0711) 50 49 20 oder per E-Mail an bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de zu wenden.
