Bahn Ulm-Friedrichshafen
: Südbahn fährt bis Dezember nachts nicht mehr

Wegen mangelndem Personal fährt die Südbahn auf der Strecke zwischen Ulm und Friedrichshafen für mehrere Monate nicht mehr – zumindest nachts.
Von
swp
Ulm
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Die Beschwerden bezüglich der Sperrung der Südbahn häufen sich. Die Bahn dementiert die Kritik.

Ein Personenzug «Regio DB Südbahn» steht am 10.12.2015 im Hauptbahnhof in Ulm (Baden-Württemberg), während auf dem Bahnsteig Menschen warten. Foto: Felix Kästle/dpa (zu dpa/lsw «Südbahn rückt in greifbare Nähe» vom 10.12.2015 - ACHTUNG: Aufnahme mit Zoomeffekt) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
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Auf der Südbahn herrscht Personalmangel.

Felix Kästle/dpa

Auf der Filstal-Bahn wird gebaut, auch der Weißenhorner und die Illertal-Bahn werden vom hohen Krankenstand bei der Deutsche Bahn immer wieder ausgebremst. Jetzt macht auch noch die Südbahn zwischen Ulm und Friedrichshafen dicht, wenn auch nur nachts. Und Ersatzbusse fahren auch keine, die würden zu lange brauchen und ohnehin gibt es auch zu wenig Busfahrer.

Bei der Bahn fehlen nicht die Lokführer oder Zugbegleiter, sondern das Personal der Stellwerke. Nachtzüge werden ab 7. September deshalb nicht mehr fahren. Dienstags bis samstags werden die Zugverbindungen, die zwischen 0.40 und 4.30 Uhr auf dem Fahrplan stehen, gestrichen. Viele Angebote gibt es zu dieser Zeit ohnehin nicht. Fahrgäste müssten sich auf längere Vorerst bis Mitte Dezember soll das so bleiben.

Ziel der Deutschen Bahn ist es, genügend Personal tagsüber zur Verfügung zu haben, um Verlässlichkeit zu gewährleisten. Das Problem ist, dass kranke Fahrdienstleiterinnen und -leiter in den Stellwerken nur schwer zu ersetzen sind. Sie sind für die Region, in der sie eingesetzt werden und die dort verwendete Stellwerktechnik ausgebildet.