
Ulm: Art der Waffe gibt den Ausschlag
Neu-Ulm. Die vier Jugendlichen, die am frühen Sonntagmorgen einen Busfahrer in Ludwigsfeld mit einer Waffe bedroht haben, müssen mit Konsequenzen rechnen. Nur in welcher Form ist derzeit noch unklar. Dazu muss ein Gutachter zunächst klären, um welche Art von Schusswaffe es sich handelt. „Da die Kennzeichnung an der Waffe fehlt, kann das zwei bis drei Wochen dauern“, erklärte gestern ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West. Es handle sich entweder um eine Luftdruck- oder eine Schreckschusswaffe. Das Gutachten könne auch Auskunft darüber geben, ob es sich bei einer Luftdruckwaffe um ein Spielzeug oder um eine Waffe handle, für die ein kleiner Waffenschein notwendig ist. Die minderjährigen Täter im Alter zwischen 15 und 17 Jahren seien auf jeden Fall nicht berechtigt, eine Waffe zu führen. Erst wenn das Ergebnis des Gutachtens vorliegt, entscheiden die Beamten, ob und in welcher Form weiter ermittelt wird, erklärte der Polizeisprecher