Erfreulicherweise ist es jedes Jahr das selbe: Kaum ist der Advents-Los-Kalender des Club Round Table 93 (RT 93) zugunsten der Aktion 100 000 zu haben, sind schon alle Exemplare verkauft. Das war auch in der 52. Spendenrunde der Aktion 100 000 und Ulmer helft wieder so. Das erfolgreiche Konzept funktioniert folgendermaßen: Hinter jedem Türchen des durchnummerierten Kalenders verbirgt sich ein Gewinn – etwa ein Mähroboter oder eines von 150 Paar Würstchen vom Stand der Speisers auf dem Ulmer Wochenmarkt. Kommt bei der Ziehung die eigene Losnummer zum Zug, bekommt man den Gewinn.

Es geht um die Wurst – und um viel Geld

Der 14. Januar, ein Samstag, war nun ein Tag zum Freuen in mehrfacher Hinsicht. Die Würstles-Gewinnerinnen und Gewinner konnten ihre deftig befüllten Semmel bei Speiser auf dem Wochenmarkt abholen, und Aktion 100 000-Chef Karl Bacherle durfte den symbolischen Spendenscheck über den Erlös des Advents-Los-Kalender-Verkaufs in Empfang nehmen: großartige 22 222 Euro. Einer, der üblicherweise den Advents-Los-Kalender-Treff komplettierte, konnte leider nicht dabei sein: Oberbürgermeister Gunter Czisch, neben SÜDWEST PRESSE Chefredakteur Ulrich Becker Schirmherr der Aktion 100 000 und Ulmer helft, war krank.

Lob für langjähriges Engagement von RT 93

Bacherle lobte die „lange und gute Tradition“ von RT 93, die Aktion 100 000 zu fördern. Die Not sei auch wegen des Zustroms von ukrainischen Flüchtlingen insgesamt größer geworden und regelmäßige Unterstützung deshalb wichtig. Die Aktion 100 000 und Ulmer helft kümmere sich nicht nur um Einzelpersonen und Familien mit schwerem Schicksal: „Wir fördern rund 100 karitative Projekte in Ulm, Neu-Ulm, dem Landkreis Neu-Ulm und dem Alb-Donau-Kreis“, berichtete Bacherle. Das Geld für die Projekte mache den Löwenanteil der Spenden aus, die weitergegeben werden.