Aktion 100 000: Corona-Folgen: Mit Spende soziale Teilhabe fördern

Mit Hilfe der Spenden könnte auch ein Ausflug ins Allgäu drin sein.
Birgit EberleDie Aktion 100 000 und Ulmer helft kümmert sich schon lange darum, dass das Ambulant Betreute Wohnen beim Diakonischen Werk Neu-Ulm ausgebaut wird. So konnten dank der Zuschüsse beispielsweise vier neue Wohngemeinschaften eröffnet werden. Menschen mit einer psychischen Erkrankung wurden pädagogisch betreut, stabilisert und auf ein eigenständiges Leben vorbereitet.
Gemeinschaftliches Leben aktivieren
In diesem Jahr will das Diakonische Werk mit Unterstützung der Aktion 100 000 und Ulmer helft das durch die Pandemie vernachlässigte gemeinschaftliche Leben aktivieren. „In den vergangenen Jahren, die von Corona geprägt waren, musste vieles hintenangestellt werden. Vor allem die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben war so gut wie gar nicht möglich“, wird der Spendenantrag begründet. Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen hätten viele der Klienten zusätzlich zur psychischen Erkrankung schwer belastet. Dies habe häufig zum kompletten Rückzug und/oder zu häufigen Klinikeinweisungen geführt. Nicht selten habe sich der Gesundheitszustand verschlechtert.
Das Diakonische Werk will deshalb nun gezielt kleinere Projekte starten, um die Gemeinschaft zu stärken. „Wir sind optimistisch, dass 2022 wieder eine Rückkehr zur Normatlität möglich ist“, schreibt Jasmin Oechsle, Leitung Wohnen, im Spendenantrag. Dazu gehöre Freizeit gestalten, Begegnungen ermöglichen und den Tag sinnvoll strukturieren. Auch Kinobesuche und Tagesausflüge sind geplant.
Zuschuss für neue Gasheizung
Und weil eine der Wohngemeinschaften eine neue Gasheizung braucht, baut die Diakonie auch diesbezüglich auf eine Finanzspritze der Aktion 100 000.
Info Wer die Diakonie Neu-Ulm in ihren Vorhaben beistehen möchte, vermerkt auf dem Überweisungsformular unter Verwendungszweck das Stichwort
„Diakonie Neu-Ulm“.