Aktion 100 000
: Canapé und Blau brauchen Geld

Begegnungs-Cafés stehen auch Menschen mit wenig Geld offen. Corona bringt die Cafés Canapé und Blau in Finanz-Not – Spenden erwünscht.
Von
Birgit Eberle
Ulm
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Das Canapé ist ein beliebter Treff. Leiterin Maria Gmeiner (Dritte von links) koordiniert die Hilfsangebote im Westen.

SWP

Sie sind Institutionen in der Ulmer Weststadt: Das Canapé Café (Söflinger Straße) und das Café Blau (Gartenstraße) ermöglichen auch Menschen mit geringem Einkommen, am gesellschaftlichen Leben teilzzunehmen. Die von der AG West initiierten Projekte bieten inklusive Mitarbeit in einem ehrenamtlichen Team an, wobei jeder seine Stärken einbringen kann und Schwächen nicht im Vordergrund stehen. Wegen der langen Schließung aufgrund der Pandemie rechnet Maria Gmeiner, Leiterin der Cafés, mit viel weniger Einnahmen in den Begegnungsstätten. Dem gegenüber stehen  Fixkosten, die nicht gedeckt sind.

Doch auch in Corona-Zeiten gibt es Angebote: So wurden insgesamt 75 Einkaufshilfen, Telefonpaten und Briefpatenschaften vermittelt. An Ostern, Pfingsten und am Tag der Deutschen Einheit wurde Kuchen verschenkt. Wer jetzt Hilfe benötigt, etwa will, dass für ihn ein Impftermin vereinbart wird, wendet sich an Maria Gmeiner, Tel.  017656814630.

Info Wer die Canapé-Idee gezielt
fördern möchte, notiert auf seiner Überweisung unter Verwendungszweck das Stichwort „Canapé“.