Die Jugend- und Erwachsenenhilfe Seitz hat bei der Aktion 100 000 und Ulmer helft finanzielle Hilfe für zwei ihrer Projekte beantragt.  Einmal für das Beratungsmobil in Böfingen, wo Seitz im Herbst die Quartierssozialarbeit übernommen hat. Das Mobil fährt direkt in die Straßen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können so unkompliziert vor Ort beraten.
Zum anderen hat Seitz in Neu-Ulm das Projekt „Zuverdienst-Zeitrad“ am Start. Es beschäftigt Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Einschränkungen, was zur Gesundung von Leib und Seele  beitragen soll – und sie für den ersten Arbeitsmarkt fitmachen kann. Die Beschäftigung erfolgt ohne Rehabilitationsdruck, jedoch mit einem finanziellen Anreiz. Ziel von „Zuverdienst – Zeitrad“ ist eine soziale Teilhabe und eine Stabilisierung der Psyche. Gearbeitet werden kann im Waschsalon, in der Fahrradreparaturwerkstatt und im Bistro.

Das Interieur stammt vom „Kornhauskeller“

Im Haus direkt gegenüber des Neu-Ulmer Rathauses in der Augsburger Straße 24, wird gerade fleißig gearbeitet. „Wir wollen noch in diesem Monat den Waschsalon und das Bistro eröffnen“, sagt Marco Lapelosa von der Geschäftsführung der Jugend- und Erwachsenenhilfe Seitz. Die Besucherinnen und Besucher des kürzlich geschlossenen „Cafés im Kornhauskeller“ in Ulm werden sich in dem Bistro dann wahrscheinlich schnell wie „daheim“ fühlen, denn viel Ausstattung stammt von dort.
Auf die Fahrradreparaturwerkstatt müssen die Kundinnen und Kunden noch etwas warten. Sie soll passend zum Rad-Saisonstart im Frühling ebenfalls in der Augsburger Straße 24 öffnen.

Wer die beiden neuen Projekte der Jugend- und Erwachsenenhilfe Seitz fördern möchte, notiert auf seiner Überweisung unter Verwendungszweck das Stichwort „Zeitrad“.