Aggressive Schwarzfahrerin
: Frau schlägt Polizisten und wird gefesselt

Der Zugbegleiter hat die Bundespolizei informiert. Die 35-Jährige ist erst kaum zu beruhigen, dann klagt sie plötzlich über Schmerzen.
Von
Daniel Wydra
Ulm
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Fahrkartenkontrolle im ÖPNV: ARCHIV - 05.05.2022, Bayern, Nürnberg: Ein Fahrkartenkontrolleur (l) kontrolliert in der U-Bahn der VAG (Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg), den Fahrschein von einem Fahrgast. (zu dpa: «Straffreiheit für Schwarzfahrer? Reform kommt nicht voran») Foto: Daniel Karmann/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Bundespolizei nahm die aggressive Schwarzfahrerin mit auf die Wache. (Symbolbild)

Daniel Karmann/dpa
  • 35-jährige Frau ohne Fahrkarte wird im Zug von Stuttgart nach Ulm aggressiv.
  • Sie schlägt einen Polizisten am Ulmer Hauptbahnhof; Polizisten fesseln sie.
  • Auf der Wache leistet sie Widerstand und klagt über Beinschmerzen.
  • Rettungssanitäter untersuchen sie; Frau zahlt Geldbetrag und wird freigelassen.
  • Ereignis fand am Sonntagabend (10.11.) statt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In einem Zug von Stuttgart nach Ulm ist am Sonntagabend (10.11.) eine Fahrkartenkontrolle eskaliert. Wie die Bundespolizei mitteilt, stellte ein Zugbegleiter gegen 21:50 Uhr fest, dass eine 35 Jahre alte Reisende ohne Fahrkarte im Zug saß. Bei der Kontrolle habe sie umgehend aggressiv reagiert. Der Zugbegleiter entschied sich, die Bundespolizei zu informieren.

Als die Beamten am Ulmer Hauptbahnhof in den Zug stiegen, sei die Frau sofort wieder aggressiv geworden. Sie habe einem von ihnen mit der flachen Hand auf den Oberkörper geschlagen, er blieb unverletzt. Die Polizisten fesselten dann die Schwarzfahrerin und brachten sie aufs Revier.

Frau klagt plötzlich über Schmerzen

Auch dort habe die 35-Jährige erheblichen Widerstand geleistet. Außerdem klagte sie über Schmerzen im Bein, weshalb eine Rettungswagenbesatzung die Wohnsitzlose medizinisch untersuchte. Bevor die Polizei sie wieder gehen ließ, musste sie einen nicht näher benannten Geldbetrag als Sicherheitsleistung bezahlen.