Aggressiv und betrunken: Bespuckt, beleidigt und getreten: 42-Jährige greift Polizei an

Weil sie die Beamten mehrfach angriff und beleidigte musste eine 42-Jährige eine Nacht in einer Ulmer Zelle verbringen. Symbolbild.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- Betrunkene 42-Jährige greift in Ulm Polizei an, beleidigt und verletzt Beamte.
- Rettungsdienst wurde gerufen, Frau verweigerte Untersuchung und wurde aggressiver.
- Festnahme nach Widerstand, Spuckattacke und Tritten; eine Nacht in Gewahrsam.
- Strafverfahren wegen Widerstands und Beleidigung eingeleitet.
- Frau muss Kosten für Zelle und Transport selbst tragen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine 42-jährige Frau verbrachte die Nacht von Freitag (20.06.) auf Samstag in einer Zelle. Als Grund nennt die Ulmer Polizei ihr „renitentes Verhalten“.
Die 42-Jährige sei zuerst am Nachmittag in einem Café durch ihre Alkoholisierung und ihr störrisches Verhalten aufgefallen. Besorgte Zeugen hätten laut Polizei dann den Rettungsdienst gerufen. Doch die Frau habe sich geweigert, sich vom Rettungsdienst untersuchen zu lassen. Sie sei „immer renitenter“ geworden, heißt es im Polizeibericht. Eine Streife der Polizei Ulm-West wurde dazugerufen, doch auch den Beamten sei es nicht gelungen, die Frau zu beruhigen. Letztlich wurde die 42-Jährige in Gewahrsam genommen. Doch so leicht habe es die Frau den Polizisten wohl nicht machen wollen. Sie sei laut Polizei ausgerastet, habe versucht, die Beamten anzuspucken, beleidigte sie und trat einem von ihnen gegen das Schienbein.
Randaliererin muss Nacht in Zelle selbst zahlen
Auch den Marsch zur Zelle soll die Frau ähnlich aggressiv beschritten haben. Hier soll sie eine weitere Beamtin leicht mit einem Tritt verletzt haben. Mittels einer richterlichen Anordnung wurde die Frau dann über Nacht in der Zelle behalten, wo sie ihren Rausch ausschlafen konnte. Gegen sie läuft nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Die Polizei weist darauf hin, dass die Frau die Kosten für den Zellenaufenthalt und den Transport dorthin selbst tragen muss.

