Absperrung am BWK Ulm: Bauarbeiter finden Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg

Das Ulmer Bundeswehrkrankenhaus ist am Donnerstragmittag Einsatzort für den Kampfmittelbeseititungsdienst. Bauarbeiter fanden eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg
Hans-Thomas Frisch/dpa- Am Bundeswehrkrankenhaus Ulm wurde am Donnerstagmittag eine Handgranate gefunden.
- Bauarbeiter entdeckten den Weltkriegsfund und informierten wie vorgeschrieben die Behörden.
- Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist im Einsatz – der Fundort ist abgesperrt.
- Es besteht keine Gefahr für Patienten oder Beschäftigte, Verkehr läuft weiter.
- Wie lange der Einsatz dauert, ist unklar. In Ulm/Neu-Ulm gibt es häufig solche Funde.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist erneut in Ulm im Einsatz. „Die Experten sind gerade auf der Anfahrt“, sagte ein Sprecher der Ulmer Polizei am Donnerstagmittag. Denn in Ulm wurde erneut ein explosives Überbleibsel des Zweiten Weltkriegs gefunden.
Dieses Mal auf dem Gelände des Bundeswehrkrankenhauses, wo derzeit Bauarbeiten laufen. Nach Polizeiangaben entdeckten die Bauarbeiter eine Handgranate. Wie vorgeschrieben, informierten sie die Behörden. Denn Munition oder Bomben können auch nach vielen Jahren und Jahrzehnten im Boden noch gefährlich sein und müssen fachgerecht geborgen und entsorgt werden.
Keine Gefahr für die Bevölkerung
Der Fundort ist derzeit abgesperrt. Polizisten und Feldjäger kümmern sich gemeinsam darum, dass niemand dem Fundort zu nahe kommt. Wie die Polizei auf Anfrage sagte, müssen aber weder Patienten der Klinik noch Angestellte der benachbarten Wissenschaftsstadt auf dem Eselsberg um ihre Sicherheit fürchten. Auch der Verkehr über den Berliner Ring und die Albert-Einstein-Allee kann ungehindert fließen.
Wie lange der Einsatz dauert, ist noch unklar.
Bombenfunde in Ulm und Neu-Ulm
Immer wieder werden in Ulm und Neu-Ulm Bomben oder andere Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. In Ulm etwa im November 2024 bei Bauarbeiten an der Müller-Baustelle Ecke Neutorstraße/Karlstraße. Damals musste ein großer Bereich evakuiert werden, viele Anwohner mussten kurzzeitig ihre Wohnungen verlassen.
Zuletzt kam es im Pfuhler Ried in Neu-Ulm mehrmals zu Bombenfunden. Das Areal wird gezielt nach Blindgängern abgesucht, wie die Stadt Neu-Ulm mitteilte. Im angrenzenden Gewerbegebiet mussten Firmen mehrmals kurzzeitig geräumt werden, auch die B10 und die benachbarte Bahnlinie Ulm–Augsburg waren von Sperrungen betroffen.
