A8-Ausbau Ulm-Elchingen
: Einschränkungen über mehrere Jahre – was jetzt auf der A8 passieren soll

Jetzt fällt der offizielle Startschuss für den sechsstreifigen Ausbau zwischen Ulm-West und dem Elchinger Kreuz. Bis 2032 soll die 11,3 Kilometer lange Strecke ausgebaut sein.
Von
Stefan Czernin,
Laura Mensch
Ulm/Elchingen
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Die viel befahrene Autobahn A8 bei Elchingen.

Autobahn A8 Bei Elchingen Thema Lärmschutzwall

Die viel befahrene Autobahn A8 bei Elchingen.

Lars Schwerdtfeger
  • Ausbau der A8 zwischen Ulm-West und Ulm‑Elchingen startet mit Spatenstich.
  • Auf 11,3 Kilometern entstehen sechs Fahrstreifen – Fertigstellung bis 2032.
  • Kosten von rund 391 Millionen Euro, finanziert aus dem Sondervermögen für Infrastruktur.
  • Bau umfasst Lärmschutz, neue Entwässerung, Kabeltrassen und verbreiterte Bauwerke.
  • Verkehr soll je Richtung zwei Spuren behalten – Einschränkungen über mehrere Jahre.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Lange wurde geplant und gewartet, jetzt geht es los: Mit dem Spatenstich beginnt am 31. August der Ausbau der A8 zwischen der Anschlussstelle Ulm-West und dem Autobahnkreuz Ulm‑Elchingen. Auf einer Strecke von 11,3 Kilometern wird die Autobahn sechsstreifig ausgebaut. Damit soll das letzte große Nadelöhr auf der wichtigen Verbindung zwischen Stuttgart und München verschwinden.

Die ersten Arbeiten laufen bereits seit einiger Zeit. Mit dem heutigen Spatenstich wird nun auch offiziell der Startschuss für das Großprojekt gegeben. Die Kosten für den Ausbau werden auf rund 391 Millionen Euro geschätzt. Das Geld soll aus dem Sondervermögen für Infrastruktur kommen.

Ausbau soll bis 2032 abgeschlossen sein

In den kommenden Jahren wird sich das Gesicht der A8 zwischen Ulm und dem Elchinger Kreuz grundlegend verändern. Zunächst stehen unter anderem Erdarbeiten für Lärmschutzanlagen an. Entwässerungskanäle und Kabeltrassen werden neu verlegt. Nördlich des Autobahnkreuzes bei Langenau entsteht zudem eine Betriebszufahrt, außerdem wird eine Rampe am Autobahnkreuz verbreitert.

Anschließend geht es an die eigentliche Erweiterung der Strecke. Die Fahrbahnen und Kreuzungsbauwerke werden erneuert und verbreitert. Nach derzeitiger Planung soll der sechsstreifige Ausbau 2032 abgeschlossen sein.

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Einschränkungen über mehrere Jahre

Für Autofahrer bedeutet das über mehrere Jahre Einschränkungen. Gleichzeitig soll der Verkehr während der Bauzeit grundsätzlich mit zwei Fahrstreifen je Richtung aufrechterhalten werden.

Der Ausbau gilt als eines der wichtigsten Verkehrsprojekte im Raum Ulm. Die A8 verbindet Stuttgart und München und gehört zu den stark belasteten Fernverkehrsachsen. Gerade zwischen Ulm-West und dem Elchinger Kreuz kommt es immer wieder zu Behinderungen und Staus.

Zuletzt hatte auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder auf einen schnellen Ausbau gedrängt. Nun wird aus der Forderung Realität: Mit dem heutigen Spatenstich beginnt die Umsetzung des Projekts.

Für die Region bedeutet das allerdings nicht nur eine leistungsfähigere Autobahn. Die Bauarbeiten werden die Verkehrsteilnehmer auch über Jahre begleiten. Entscheidend wird deshalb sein, wie gut es gelingt, den Verkehr während der einzelnen Bauphasen am Laufen zu halten.

Der heutige Spatenstich markiert damit den Beginn eines der größten Straßenbauprojekte in der Region – und den ersten sichtbaren Schritt auf dem Weg zu einer sechsstreifigen A8 zwischen Ulm-West und dem Elchinger Kreuz.