Mord in Nürtingen: Eigenen Bruder mit Messer getötet: 27-Jähriger in U-Haft

Die Polizei hat einen 27-Jährigen in Nürtingen vorläufig festgenommen. Er soll am Samstagabend (27. Mai) seinen 24 Jahre alten Bruder mit einem Messer schwer verletzt und getötet haben.
Simon Adomat, dpaDie Polizei hat am Samstag, den 27. Mai 2023, einen 27-Jährigen in Nürtingen festgenommen. Der Tatverdächtige soll seinen eigenen Bruder getötet haben. Jetzt ermitteln die Kripo Esslingen und die Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen des Verdachts des Totschlags.
Wie kam es zu dem Mord am eigenen Bruder in Nürtingen?
Laut aktuellen Informationen aus den Ermittlungen sollen sich die beiden Brüder am Samstagabend alleine in der gemeinsamen Wohnung der Eltern aufgehalten haben. Der 27-Jährige soll seinen Bruder im Laufe des Abends dann mit einem Messer schwer verletzt haben.
Polizei alarmiert: 27-Jähriger gesteht Verwandten den Mord am Bruder
Gegen 22.15 Uhr alarmierten Angehörige in der Nachbarschaft die Polizei, nachdem sich der Tatverdächtige ihnen gegenüber offenbart hatte. Polizei und Rettungskräfte fanden das 24-jährige Opfer schließlich tot in der Wohnung der Brüder.
Ermittlungen zum Mord am Bruder in Nürtingen dauern an
Was sind die möglichen Hintergründen der Tat? Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen im persönlichen Umfeld der beiden Brüder dauern noch an. Eine noch ausstehende Obduktion der Leiche soll näheren Aufschluss über die genaue Todesursache bringen: Auch zum Tathergang soll es dadurch Aufschluss geben.
Tatverdächtiger kommt nach Mord am Bruder vor Haftrichter
Der bislang nicht vorbestrafte Beschuldigte besitzt nach Angaben der Polizei die deutsche und russische Staatsangehörigkeit. Er soll noch am Sonntag, den 28.05.2023, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem Haftrichter vorgeführt werden.
Tatverdächtiger nach Mord an eigenem Bruder in U-Haft
Wie die Polizei am Sonntagnachmittag weiter mitteilte, ist der 27-Jähriger noch dem Haftrichter vorgeführt worden. Seine Unterbringung in einer Untersuchungshaft wurde angeordnet - der Tatverdächtige sitzt jetzt im Gefängnis.

