Zeugenaufruf: Linienbus-Falschfahrer auf B28: Tü-Bus fuhr entgegen der Fahrtrichtung

Symbolfoto.
Daniel Maurer/dpa- Ein 51-jähriger Busfahrer fuhr am 30.10. mit einem Linienbus entgegen der Fahrtrichtung auf die B28.
- Bei einem Wendemanöver touchierte er die Leitplanke, niemand wurde verletzt.
- Die Polizei stoppte den Bus kurz vor der Kreuzung Wilhelm-Keil-Straße, der Führerschein wurde sichergestellt.
- Der Schaden beträgt etwa 2500 Euro.
- Geschädigte sollen sich bei der Polizei unter 07071/972-1400 melden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zu einer gefährlichen Situation kam es am Mittwochabend auf der B 28 vor dem Tübinger Schlossbergtunnel: Ein Tübinger Stadtbus mit 13 Passagieren fuhr gegen die Fahrtrichtung.
Gegen 18.50 Uhr fiel der Bus einer Zeugin auf, sie rief die Polizei. Offenbar war der Gelenkbus von der Europastraße aus in Richtung Schlossbergtunnel auf die Hegelstraße gefahren. Das war aber die falsche Route: Der Fahrer wendete seinen Gelenkbus und fuhr gegen die Fahrtrichtung. Er versuchte vergeblich, den Bus zu wenden, dabei touchierte er die Leitplanke. Dann fuhr er mit eingeschaltetem Warnblinker weiter Richtung Bahnhof.
Nach mehreren Hundert Metern konnte der Gelenkbus kurz vor der Kreuzung mit der Wilhelm-Keil-Straße von der Polizei gestoppt und in diese geleitet werden. Die Hegelstraße wurde kurzzeitig voll gesperrt. Die Fahrgäste blieben unverletzt.
Am Bus und der Leitplanke entstand ein Schaden von etwa 2500 Euro. Der Führerschein des 51-jährigen Busfahrers wurde beschlagnahmt. Wer durch die Fahrweise des Busses gefährdet wurden, wird gebeten, sich unter 0 70 71/972 14 00 bei der Polizei zu melden.