Wo Windräder erlaubt sind
: Große Mehrheit stimmt für Ausbau – der Liveticker zum Nachlesen

Wo dürfen in den Kreisen Tübingen, Reutlingen und dem Zollernalbkreis Windräder gebaut werden? Das hat am Dienstag der Regionalverband beschlossen. Alle Infos von der Sitzung und über die Reaktionen in der Region.
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Windkraft-Ausbau in der Region ist beschlossen: Bei der Versammlung des Regionalverbands Neckar-Alb stimmte eine große Mehrheit für die Ausweisung der geplanten Vorrangflächen. Das erleichtert Investoren die Planung für den Bau von Windrädern.

Windkraft-Ausbau in der Region ist beschlossen: Bei der Versammlung des Regionalverbands Neckar-Alb stimmte eine große Mehrheit für die Ausweisung der geplanten Vorrangflächen. Das erleichtert Investoren die Planung für den Bau von Windrädern.

Alexander Kaufmann, Regionalverband Neckar-Alb, Jens Büttner/dpa

Der Ausbau der Windkraft in der Region schreitet voran: Sie soll die Energieversorgung weniger klimaschädlich und unabhängiger von außenpolitischen Krisen machen. Für die Landkreise Tübingen, Reutlingen und den Zollernalbkreis entscheidet der Regionalverband darüber, wo genau wie viele Windräder gebaut werden dürfen. Das Gremium hat sich am Dienstag, 20. Januar, um 10 Uhr in der Sport- und Kulturhalle in Dußlingen getroffen. Wir sind seit 9 Uhr live vor Ort und berichten hier im Ticker, liefern Hintergründe und Reaktionen.

  • Die schraffierten Flächen zeigen, wo Windräder prinzipiell genehmigungsfähig wären. Ob dort tatsächlich gebaut wird, steht damit noch nicht fest.

    Die schraffierten Flächen zeigen, wo Windräder prinzipiell genehmigungsfähig wären. Ob dort tatsächlich gebaut wird, steht damit noch nicht fest.

    Regionalverband Neckar-Alb
  • Die schraffierten Flächen zeigen, wo Windräder prinzipiell genehmigungsfähig wären. Ob dort tatsächlich gebaut wird, steht damit noch nicht fest.

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  • Die schraffierten Flächen zeigen, wo Windräder prinzipiell genehmigungsfähig wären. Ob dort tatsächlich gebaut wird, steht damit noch nicht fest.

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  • Die schraffierten Flächen zeigen, wo Windräder prinzipiell genehmigungsfähig wären. Ob dort tatsächlich gebaut wird, steht damit noch nicht fest.

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  • Die schraffierten Flächen zeigen, wo Windräder prinzipiell genehmigungsfähig wären. Ob dort tatsächlich gebaut wird, steht damit noch nicht fest.

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  • Die schraffierten Flächen zeigen, wo Windräder prinzipiell genehmigungsfähig wären. Ob dort tatsächlich gebaut wird, steht damit noch nicht fest.

    Die schraffierten Flächen zeigen, wo Windräder prinzipiell genehmigungsfähig wären. Ob dort tatsächlich gebaut wird, steht damit noch nicht fest.

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  • Die schraffierten Flächen zeigen, wo Windräder prinzipiell genehmigungsfähig wären. Ob dort tatsächlich gebaut wird, steht damit noch nicht fest.

    Die schraffierten Flächen zeigen, wo Windräder prinzipiell genehmigungsfähig wären. Ob dort tatsächlich gebaut wird, steht damit noch nicht fest.

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  • Die schraffierten Flächen zeigen, wo Windräder prinzipiell genehmigungsfähig wären. Ob dort tatsächlich gebaut wird, steht damit noch nicht fest.

    <div>Die schraffierten Flächen zeigen, wo Windräder prinzipiell genehmigungsfähig wären. Ob dort tatsächlich gebaut wird, steht damit noch nicht fest.</div>

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  • Die schraffierten Flächen zeigen, wo Windräder prinzipiell genehmigungsfähig wären. Ob dort tatsächlich gebaut wird, steht damit noch nicht fest.

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Jürgen Straub kann Planung "in keinster Weise nachvollziehen"

Jürgen Straub von der Kreistagsfraktion „Wir in Reutlingen“ monierte während der Aussprache bei der Verbandsversammlung, dass mit Windkraft Firmen und Haushalte nicht effizient genug versorgt würden. Der Wind würde im Schwarzwald und auf der Ostalb deutlich stärker wehen. Er könne den Teilregionalplan Windkraft „in keinster Weise nachvollziehen“. Aus Sicht Straubs sind zu große Flächen für Windkraft geplant. Weniger hätten auch gereicht, um das Flächenziel zu erreichen.

Der Windkraft-Plan ist beschlossen, die Debatte ist für heute beendet ...

... und die SÜDWEST-PRESSE bedankt sich bei Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Sie können die Diskussion, die Hintergründe und Ergebnisse weiterhin auf dieser Seite nachlesen.

Bis zum nächsten Mal!

Kritiker des Plans zeigen sich enttäuscht von der regionalen Politik

Thomas Reiber saß als Kritiker der Windkraft-Anlagen im Rammert im Publikum der Verbandsversammlung. „Ich bin für Erneuerbare Energien und Klimaschutz, aber nicht in der Größe an diesem Ort bei dieser artenschutzrechtlichen Lage“, so der Weilheimer gegenüber unserer Zeitung. Reiber und Mitstreiter Georg Kessler glauben, dass die große Mehrheit nicht so eindeutig ausgefallen wäre, wenn nicht über das Gesamtwerk aller 32 Standorte abgestimmt worden wäre. „Da herrscht gewisse ein gewisser Fraktionsdruck“, glaubt Reiber.

Mitstreiter Kessler, ebenfalls Weilheim, hätte sich vom Regionalverband deutlich mehr Feingefühl bei der Berücksichtigung der Bürger-Stimmen gewünscht. „Es gab sehr produktive Enwände von uns und anderen, aber man hat am Ende selbst einfachste Änderungen nicht eingebaut“, so Kessler. „Wenn wirklich gar nichts passiert nach so einer aktiven Beteiligung von Bürgern, dann fühlt man sich wirklich nicht gehört, dann ist das kein guter demokratischer Prozess.“

Pro-Windkraft-Freunde freuen sich

Die Initiative „Pro Windkraft Neckar Alb“ machte in den vergangenen Jahren sehr rührig Stimmung für die offensive Windkraftplanung in der Region. „Jetzt müssen wir zügig die nächsten Schritte machen“, so Florian Klebs von der Initiative gegenüber unserer Zeitung. Die Windkraft in der Region müsse nicht nur aufgebaut, sondern auch eng an die Bürger und ihre Interessen gebunden werden, damit die Identifikation steige. „Windkraft ist eine tolle Technologie. Und es gibt viele Beispiele für großen Rückhalt in den beteiligten Kommunen, das müssen wir nutzen.“