Wissenschaft: Tübinger Universität unter den Top Ten der geförderten Hochschulen

Die Tübinger Mediziner (hier das Gesundheitszentrum am Uniklinikum) warben besonders viele DFG-Mittel ein.
Universitätsklinikum Tübingen- Universität Tübingen erhält 2020-2022 285,5 Mio. Euro von DFG, Platz 9 in Deutschland.
- Geistes- und Sozialwissenschaften: 79 Mio. Euro, bundesweit Platz 3.
- Lebenswissenschaften: 131,5 Mio. Euro, 6. Platz nach Förderungen pro Professor.
- Ingenieurwissenschaften: Verbesserung von Platz 46 auf 24, 17,5 Mio. Euro.
- Drittmittel machen 39% des Budgets der Universität Tübingen aus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Universität Tübingen ist mit Rang neun unter den Top Ten der Hochschulen, die am erfolgreichsten Drittmittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einwerben konnten. Das berichtet der jetzt erschienene DFG-Förderatlas 2024 für den Zeitraum von 2020 bis 2022. Mit einem DFG-Gesamtfördervolumen von 285,5 Millionen Euro im Berichtszeitraum rangiert sie auf Platz neun der Hochschulen mit den höchsten Bewilligungen.
Die Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Tübingen liegen mit einem Fördervolumen von 79 Millionen Euro im Berichtszeitraum bundesweit auf dem dritten Rang. Nur die Freie Universität Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin erhielten mehr Fördergelder in diesem Wissenschaftsbereich. Auf die Anzahl der Professorinnen und Professoren umgerechnet, rangiert die Universität Tübingen in den Geistes- und Sozialwissenschaften sogar auf dem zweiten Platz. 2020 bis 2022 wurden rund 312.000 Euro je Professur von der DFG bewilligt.
Biologie, Medizin sowie Agrar-, Forstwissenschaften und Tiermedizin profitieren am meisten
Den größten Anteil an der Förderung der Universität Tübingen durch die DFG haben mit 131,5 Millionen Euro aber die Lebenswissenschaften Biologie, Medizin sowie Agrar-, Forstwissenschaften und Tiermedizin. Mit rund 833.000 Euro pro Professorin oder Professor belegen sie den sechsten Platz im personenrelativierten Ranking. Die Ingenieurwissenschaften konnten sich im Vergleich zum vorherigen Bericht aus dem Jahr 2021 von Rang 46 auf Rang 24 verbessern. Sie erhielten DFG-Bewilligungen in Höhe von 17,5 Millionen Euro.
Drittmittel sind finanzielle Mittel, die Hochschulen und Forschungseinrichtungen von externen Quellen erhalten. Sie sind damit nicht Teil des regulären Budgets aus der Grundfinanzierung durch Bund und Länder sowie den Eigenmitteln der Hochschule.
Die Finanzierung der deutschen Hochschulen durch Drittmittel im Verhältnis zur Grundfinanzierung ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Bundesweit der größte Drittmittelgeber war 2022 der Bund, knapp gefolgt von der DFG. Auch die Mittel der DFG werden überwiegend vom Bund und den Ländern gestellt. Drittmittel aus der Wirtschaft sind seit Jahren rückläufig. 2022 erhielten die deutschen Hochschulen rund 26,7 Milliarden Euro Grundmittel. Demgegenüber standen Einnahmen durch Drittmittel von 10,4 Milliarden Euro. Die Drittmittelquote betrug demnach im Schnitt 28 Prozent. 2019 waren es noch 26,9 Prozent. Im Haushalt 2022 der Universität Tübingen machten Drittmittel in Höhe von 300,1 Mio. Euro rund 39 Prozent aus.