Windpark im Rammert bei Tübingen: Gemeinderat ist für den Windpark

In Oberkochen betreiben die Kommunal Partner einen Windpark. Auch die Stadtwerke Tübingen sind daran beteiligt. Die Anlagen sind niedriger als die, die im Rammert geplant sind.
Windpark Oberkochen- Gemeinderat Tübingen unterstützt den Windpark im Rammert – Grundsatzbeschluss gefasst.
- Mehrheitlicher Beschluss in der Sitzung am Donnerstag, 1. Oktober.
- CDU, FDP und Teile der Tübinger Liste stimmten mit acht Stimmen dagegen.
- Stadtwerke planen neun Anlagen, Bau entscheidet der Aufsichtsrat der Stadtwerke.
- Wirtschaftlichkeitszahlen bleiben geheim, Kritik an fehlender Transparenz hält an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Gemeinderat Tübingen bekennt sich grundsätzlich zum Windpark im Rammert. Das beschloss er mehrheitlich in seiner Sitzung am Donnerstag, 1. Oktober. CDU, FDP und Teile der Tübinger Liste stimmten mit zusammen acht Stimmen gegen den Standort im Rammert. Damit unterstützt der Gemeinderat das Vorhaben der Stadtwerke Tübingen, im Rammert einen interkommunalen Windpark mit neun Windkraftanlagen zu errichten, soweit die internen Vorgaben der Stadtwerke zur Wirtschaftlichkeit erreicht werden.
Der erneute Grundsatzbeschluss geht auf einen Antrag von CDU und FDP zurück. Die beiden Fraktionen hatten kritisiert, dass sich der aktuelle Gemeinderat noch nicht grundsätzlich mit dem Windpark im Rammert befasst hatte.
In der Vergangenheit hatte es mehrere Informationsveranstaltungen zum Windpark gegeben, bei denen aus der Bürgerschaft, dem Nabu und der Bürgerinitiative Pro Rammert Kritik am Windpark gab. Vor allem die fehlende Transparenz zur Wirtschaftlichkeit des Parks wurde bemängelt. Die wird es nach wie vor nicht geben, denn die Geschäftszahlen der Stadtwerke sind Geschäftsgeheimnisse. Den Beschluss, ob der Windpark gebaut wird oder nicht, fasst der Aufsichtsrat der Stadtwerke.
Ein ausführlicher Bericht folgt.

Bei der Infoveranstaltung zum Windpark im Rammert wurde eines deutlich: Die Mitglieder der BI Pro Rammert vertrauen der Verwaltung nicht.