Weihnachtsspendenaktion: Spendenübergabe: Dank der TAGBLATT-Leserinnen und Leser wird es weitergehen

Am Montag trafen sich die Projekt-Verantwortlichen zur Spendenübergabe im TAGBLATT. Von links: Tim Hager, SNA-Geschäftsführer, Ralf Kümper von der Lebenshilfe, Elisabeth Frate, ehemalige TAGBLATT-Verlegerin, Martin Gneiting vom Deutschen Roten Kreuz, Gundi Reichenmiller vom Stadtseniorenrat, Thomas Hassel von der Stiftung Hilfe für kranke Kinder und Johannes Nordmeyer, Ärztlicher Direktor der Kinderheilkunde am Uniklinikum.
Anne Faden- Weihnachtsspendenaktion des SCHWÄBISCHEN TAGBLATTs sammelte 110.000 Euro.
- Vier Projekte in Tübingen wurden unterstützt.
- 60.000 Euro für das Projekt „Zauberformel gegen Angst“ an der Kinderklinik.
- Weitere Projekte: „Region der Lebensretter“, Seniorenmobil und „Café frieDa“.
- Projekte hoffen auf langfristige Finanzierung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Von Menschen aus der Stadtgesellschaft, für Menschen der Stadtgesellschaft, das sei schon ziemlich beeindruckend, sagte Prof. Johannes Nordmeyer, Ärztlicher Direktor der Tübinger Kinderheilkunde, nachdem alle Beteiligten von ihren Projekten gesprochen hatten, wie es nun jeweils weitergehen wird, und dass es dank der TAGBLATT-Leserinnen und Leser weitergehen wird.
Am Montag trafen sich im SCHWÄBISCHEN TAGBLATT zur Spendenübergabe die Verantwortlichen der Projekte, die in diesem Jahr von der Weihnachtsspendenaktion unterstützt wurden. 110.000 Euro kamen für die vier Projekte zusammen: 60.000 Euro gehen an das Projekt „Zauberformel gegen Angst“ an der Kinderklinik, 18.000 Euro an das Projekt „Region der Lebensretter“, das den Landkreis mit Defibrillatoren ausstatten will, 16.000 Euro bekommt das Seniorenmobil und ebenfalls 16.000 Euro das „Café frieDa“ der Lebenshilfe.
Hoffnung auf Regelfinanzierung
„Wir sind sehr dankbar über das Geld“, sagte Ralf Kümper, Vorstand der Lebenshilfe Tübingen. Dank der Spenden könne das Café, das eine wichtige Einrichtung für die Weststadt, und schön für alle Beteiligten sei, weitergeführt werden. Auch das Seniorenmobil, bei dem mobilitätseingeschränkte Nutzer ab 65 Jahren vergünstigt für 6 Euro beziehungsweise mit Kreisbonuscard für 3 Euro pro Fahrt im Stadtgebiet unterwegs sein können, könne mit den zusammengekommenen Spenden erstmal weiter fahren, freute sich Gundi Reichenmiller vom Stadtseniorenrat.
Sowohl das Projekt des Deutschen Roten Kreuzes und des Uniklinikums, als auch das Projekt gegen Angst an der Kinderklinik hatten einen deutlich höheren Finanzbedarf. Beide aber hoffen darauf, irgendwann in die Regelfinanzierung des Gesundheitssystems zu kommen. „Dafür braucht man aber einen langen Atem“, sagte Thomas Hassel von der Stiftung Hilfe für kranke Kinder an der Kinderklinik. „Die Spenden ermöglichen es uns und motivieren uns, definitiv dranzubleiben“, sagte Martin Gneiting vom DRK.