Vorhersage für den Kreis Tübingen: Wetterdienst geht von Glatteis am Montagmorgen aus

Am Montag kann es im Berufsverkehr sehr glatt werden, sagt der Deutsche Wetterdienst voraus.
Jonas Bleeser/Symbolbild- Am Montagmorgen droht im Kreis Tübingen Glatteisgefahr durch überfrierenden Regen.
- Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glätte im Berufsverkehr zwischen 6 und 9 Uhr.
- Am Freitag blieb es trotz Glatteiswarnung ruhig, nur fünf Unfälle wurden gemeldet.
- Eine ähnliche Wetterlage führte 2025 zu 214 Unfällen und zahlreichen Verletzten.
- Vorsicht wird besonders für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer empfohlen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das befürchtete Glatteis-Chaos am Freitag blieb aus: Die Tübinger Feuerwehr hatte am Morgen einen Einsatz wegen eines weggerutschten Wagens, ansonsten war die Situation auf den Straßen trotz des einsetzenden Regens nach den frostigen Temperaturen der vergangenen Tage auf den Straßen insgesamt ruhig. Das bestätigte auf Anfrage auch die Polizeipressestelle des Präsidiums in Reutlingen. In allen vier Landkreisen, für die es zuständig ist, gab es bis 9.30 Uhr gerade mal fünf Unfälle – zwei davon waren Wildunfälle, wie sie in der dunklen Jahreszeit häufiger vorkommen. „Das Wetter hatte keine Auswirkungen auf den Straßenverkehr“, stellt Sprecher Martin Raff fest.
Das aber könnte am kommenden Montag ganz anders aussehen – jedenfalls dann, wenn die Vorhersage für den Kreis Tübingen so eintritt, wie sie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Stuttgart prognostiziert. Der gab am Freitag für den Kreis zunächst noch eine Warnung vor Windböen bis zu Sturmstärke 8 heraus. Anschließend rechnet der DWD fürs Wochenende mit Schnee, im Flachland bis zu 10 Zentimeter, im Schwarzwald örtlich bis zu einem halben Meter.
Dann aber folgt eine Warmfront, der Schnee geht in Regen über, der gefrieren kann. „Am Montag droht erhöhte Glatteisgefahr, das ist kristallklar“, stellt Peter Crouse vom DWD in Stuttgart fest. Und erwartet wird die Glätte ausgerechnet für die Zeit des Berufsverkehrs, am Montagmorgen zwischen 6 und 9 Uhr. Dann ist erhöhte Vorsicht angesagt sein.
Viele Verletzte bei Blitzeis 2025
Eine ähnliche Wetterlage hatte am 15. Januar 2025 zu weitverbreitetem Blitzeis geführt: Regen und Sprühregen fiel auf kalte Böden und gefror. Damals registrierte die Polizei bis zum späten Vormittag 214 Unfälle mit elf Verletzten und einem Gesamtschaden von über einer Million Euro. Bei Hechingen kam es auf der B27 zu einer Massenkarambolage mit 21 Autos. In Tübingen stürzten damals über 100 Fußgänger und Radfahrer und mussten sich ärztlich behandeln lassen.

