Versuchter Betrug
: Gefälschte Strafzettel bei Festplatz verteilt

Überweisung des angeblichen Verwarnungsgelds auf ein Konto im Ausland gefordert. Polizei sucht Geschädigte.
Von
ST
Tübingen
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Polizei

Die Tübinger Polizei sucht Autofahrer, an deren Fahrzeug in den vergangenen Tagen gefälschte Strafzettel angebracht wurden.

Bernd Weißbrod/dpa
  • Polizei Tübingen warnt vor gefälschten Strafzetteln, verteilt auf dem Tübinger Festplatz.
  • Betrüger fordern Überweisung von Verwarnungsgeld auf ein ausländisches Konto.
  • Eine 53-jährige Frau meldete den Vorfall, ihr Verdacht wurde bestätigt.
  • Beamte fanden weitere gefälschte Strafzettel an parkenden Autos.
  • Betroffene sollen sich beim Polizeirevier Tübingen unter (07071) 972-1400 melden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bislang Unbekannte haben nach Angaben des Reutlinger Polizeipräsidiums am Freitagnachmittag (12. Dezember) versucht, mehrere Verkehrsteilnehmer mit gefälschten Strafzetteln zu betrügen. Als sie gegen 21.30 Uhr zu ihrem auf dem Tübinger Festplatz abgestellten Auto zurückging, stellte die 53-jährige Halterin fest, dass sie sich einen Strafzettel eingefangen hatte. Bei näherem Hinsehen wurde ihr aber schnell klar: Mit dem Knöllchen stimmt etwas nicht – es war augenscheinlich nicht von offizieller Stelle gefertigt. Die Frau erstattete hierauf Anzeige beim Polizeirevier Tübingen, wo sich ihr Verdacht bestätigte. Beamte fuhren anschließend zum Festplatz, um zu überprüfen, ob weitere Strafzettel-Fälschungen an den parkenden Fahrzeugen angebracht worden waren. Ergebnis: Die Frau war nicht alleine. Die betrügerischen Strafzettel waren insbesondere daran zu erkennen, dass die Bezahlung eines Verwarngelds an ein außerdeutsches Konto gefordert wurde und keine ausstellende Behörde erkennbar war. Mögliche Geschädigte der Betrugsmasche werden gebeten, sich beim Polizeirevier Tübingen unter der Rufnummer (07071) 972-1400 zu melden.