
Nazi-Terror in Tübingen: Ein besonderer Stolperstein für die verfolgten Zeugen Jehovas in der NS-Zeit
Tübingen bekommt am Dienstag vier neue „Stolpersteine“ im Gedenken an Verfolgte des Nationalsozialismus. Einer davon ist ein ganz Besonderer. Er erinnert an die Untergrundarbeit in der Lustnauer Mühle. Was es damit auf sich hat.

Charlotte Gölz heiratet 1948 den letzten Müller von Lustnau, Christian Nagel. Ihre Tochter Mirjam Strohmaier erinnert sich noch lebhaft an die Erzählungen ihre Mutter über die Tübinger Zeugen Jehovas unter dem Nationalsozialismus. Die Lustnauer Mühle war in der NS-Zeit ein Zentrum christlicher Untergrundarbeit und wurde häufig von der Gestapo durchsucht.
Mirjam Strohmaier