USA-Experte Elmar Theveßen in Tübingen
: Wie Trump die Presse- und Meinungsfreiheit aushöhlt

Am kommenden Mittwoch (3. Juni) kommt der ZDF-Journalist Elmar Theveßen nach Tübingen. Er spricht über die allmähliche Auflösung einer wertebasierten Weltordnung.
Von
swp
Tübingen
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Elmar Theveßen

„Das Land hat einen Systemsprenger zum Präsidenten gewählt hat, der die Demokratie umbauen, vielleicht gar abschaffen will“, sagt Elmar Theveßen über den US-Präsidenten.

Elmar Theveßen
  • ZDF-Journalist Elmar Theveßen spricht in Tübingen über autoritäre Tendenzen in den USA.
  • Termin am Mittwoch, 3. Juni, im Festsaal der Neuen Aula – Beginn ist um 18.30 Uhr.
  • Eintritt frei mit Ticketausgabe ab 17 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr, keine Reservierung möglich.
  • Vortrag wird live in Hörsäle im Kupferbau übertragen und als Livestream angeboten.
  • Theveßen warnt: Angriff auf unabhängigen Journalismus gefährdet Presse- und Meinungsfreiheit.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Da geht gerade etwas kaputt in Amerika, weil das Land einen Systemsprenger zum Präsidenten gewählt hat, der die Demokratie umbauen, vielleicht gar abschaffen will“, sagt Elmar Theveßen. Der Leiter des ZDF-Studios Nord- und Mittelamerika, spricht über die allmähliche Auflösung einer regelgeleiteten und wertebasierten Weltordnung und die Drift in Richtung eines neuen Autoritarismus in den USA.

Am Mittwoch, 3. Juni, spricht Theveßen bei der Mediendozentur in Tübingen im Festsaal der Neuen Aula. Beginn ist um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Ausgabe der Eintrittskarten erfolgt in der Neuen Aula ab 17 Uhr, der Einlass startet um 17.30 Uhr. Pro Person kann nur eine Eintrittskarte vergeben werden. Eine Platzreservierung ist nicht möglich. Die Veranstaltung wird live in weitere Hörsäle im Kupferbau übertragen. Bis zu 200.000 Menschen sehen sich, so zeigt die Erfahrung vergangener Jahre, die Rede bei der Mediendozentur auf Youtube an.

Der Journalist und Bestsellerautor Theveßen zeigt, wie es dem US-Präsidenten gelungen ist, sich eine zweite Amtszeit zu sichern und mit welchen Mitteln und Methoden er nun versucht, seine Macht immer weiter auszubauen. Deutlich wird dabei, dass der US-Präsident im Verbund mit parteiischen Medien und einigen wenigen, einflussreichen Plattform-Unternehmern einen gesellschaftspolitisch noch nicht wirklich verstandenen Großangriff auf den unabhängigen Journalismus begonnen hat. Es ist, wie Elmar Theveßen deutlich macht, ein Angriff, der geeignet ist, die Presse- und Meinungsfreiheit auszuhöhlen und den Marktplatz der Ideen, diesen verletzlichen Kosmos von Diskurs und Argument, zu zerstören. „In allen Bereichen“, so Theveßens vernichtende Bilanz, „geht es um Erpressung, Nötigung und Einschüchterung. In der aktuellen Situation braucht es ein entschlossenes und geschlossenes Europa, das die Stärken der liberalen Demokratie gegen die Allmachtsphantasien autoritärer Anführer vom Schlage eines Donald Trump verteidigt.“

„In Zeiten, in denen demokratische Strukturen unter Druck geraten, benötigen wir Menschen, die Entwicklungen klar benennen und kritisch einordnen“, sagt Prof. Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen. „Elmar Theveßen zeigt, wie wichtig es ist, Machtmechanismen sichtbar zu machen und öffentliche Debatten zu stärken.“

Die Rede wird in Hörsäle im Kupferbau übertragen und kann im Livestream verfolgt werden unter www.uni-tuebingen.de/mediendozentur.