Unwetter im Landkreis Tübingen: Feuerwehr rückt zu 36 Einsätzen mit Schwerpunkt bei Rottenburg aus

Die Kleinblättrige Winterlinde, die der Albverein vor 30 Jahren bei der Seebronner Straße in Rottenburg gepflanzt hat, fiel am Dienstagabend einer Sturmböe zum Opfer.
Hete Henning- Gewitter mit Sturmböen und Starkregen traf den Landkreis Tübingen am Dienstagabend.
- Zwischen 18 und 19 Uhr gab es 36 Feuerwehreinsätze – Schwerpunkt bei Rottenburg.
- Betroffen waren Ergenzingen, Seebronn, Hailfingen und Wendelsheim; auch Tübingen meldete Einsätze.
- Keller liefen voll, Bäume stürzten um; am Bergfriedhof blieb ein gemeldeter Blitzeinschlag ohne Feuer.
- Laut Leitstelle gab es keine schlimmen Schäden oder Verletzte, das Unwetter verlief glimpflich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einer guten Stunde war alles wieder vorbei: In der Zeit zwischen 18 und 19 Uhr am Dienstagabend aber absolviertem die Feuerwehren im Kreis Tübingen insgesamt 36 Einsätze, nachdem ein Gewitter mit teils heftigen Sturmböen und Starkregen über den Landkreis gezogen war. Keller liefen voll Wasser und der Sturm legte Bäume um.
Besonders betroffen war der Westen des Landkreises bei Rottenburg: Ergenzingen, Seebronn, Hailfingen, Wendelsheim – das waren Schwerpunkte der Feuerwehreinsätze, berichtet Axel Künstle von der Tübinger Feuerwehrleitstelle am Abend. Doch auch in den Höhenlagen bei Tübingen, in Lustnau und in Pfrondorf und auch in der Tübinger Altstadt gab es insgesamt zehn Einsätze.
Vom Tübinger Bergfriedhof war der Feuerwehr ein Blitzeinschlag und Feuerschein gemeldet worden. Als die Einsatzkräfte auf dem Galgenberg ankamen, gab es dort aber nichts zu löschen. Ganz schlimme Schäden oder gar Verletzte habe es laut seinen Informationen nicht gegeben, so Künstle, sodass dieses erste – aber mutmaßlich nicht letzte – Sommerunwetter 2026 recht glimpflich ausging.
Die Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg meldet am späteren Abend für das Einzugsgebiet der Ammer hohe Hochwassergefährdung. Mögliche Auswirkungen seien Überflutung bebauter Grundstücke und Keller, die Sperrung überörtlicher Verbindungen und dass der Einsatz der Wasser- und Dammwehr erforderlich werden könnte.
