Unwetter im Landkreis Tübingen: Felsblock löst sich und stürzt auf Hausdach in Starzach

Insgesamt 40 Einsätze fuhren die Feuerwehren im Landkreis Tübingen am Mittwochabend (15. Juli).
dpa- Kräftiges Unwetter am Mittwochabend: 40 wetterbedingte Einsätze im Landkreis Tübingen.
- Betroffen waren vor allem Rottenburg, Starzach und Tübingen, zudem Neustetten und Kusterdingen.
- In Starzach stürzte ein etwa eine Tonne schwerer Felsblock aufs Dach eines Wohnhauses.
- Feuerwehr und THW sicherten die Stelle, ein Statiker war vor Ort – Drohne erkundete den Hang.
- Wegen Dunkelheit und Nebel folgt die Begutachtung des Hanges am Donnerstagmorgen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem kräftigen Unwetter am Mittwochabend (17. Juli) waren die Feuerwehren mit zahlreichen wetterbedingten Einsätzen im gesamten Landkreis gefordert. Insgesamt mussten die Wehren zu 40 Einsätzen ausrücken am Abend. Darüber informiert das Landratsamt. Betroffen waren vor allem Rottenburg, Starzach und Tübingen. Die Feuerwehren Neustetten und Kusterdingen waren ebenfalls im Einsatz.
Überwiegend ging es bei den Einsätzen um vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume auf Straßen. Ein besonderer Einsatz ereignete sich in Starzach. Vermutlich infolge des Unwetters und umgestürzter Bäume löste sich ein rund eine Tonne schwerer Felsblock aus einem Hang und stürzte auf das Dach in das oberste Stockwerk eines Wohnhauses. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und leitete die erforderlichen Maßnahmen ein.
Das Technische Hilfswerk (THW) sicherte den Felsblock, um weitere Schäden am Gebäude zu verhindern. Auch ein externer Statiker war im Einsatz.
Zur Beurteilung der Gefahrenlage wurde der Hang mit der Drohneneinheit der Feuerwehr Rottenburg erkundet. Aufgrund der Dunkelheit und des dichten Nebels war eine vollständige Kontrolle jedoch nur eingeschränkt möglich. Die weiteren Sicherungsmaßnahmen sowie die Begutachtung des Hanges werden am Donnerstagmorgen fortgesetzt. Vor Ort verschaffte sich auch der örtliche Bürgermeister Thomas Noé ein Bild der Lage.
Im Einsatz waren die Feuerwehr Starzach unter der Leitung von Kommandant Simon Widemann, die Feuerwehr Rottenburg mit ihrer Drohnengruppe, das THW Rottenburg, ein externer Statiker, sowie Kreisbrandmeister Sebastian Raudszus.
