Unfall in Tübingen
: Poller bohrt sich in den Dieseltank eines Kranwagens

Ein Kranfahrzeug ist am Dienstagvormittag im Tübinger Stadtteil Waldhäuser Ost an einem Poller hängengeblieben. Laut Behörden lief der gesamte Dieseltank leer. Der Schaden geht in die Zehntausende Euro.
Von
Theo Andes
Tübingen
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Ein Poller bohrte sich auf WHO in den Tank eines Kranfahrzeugs. 250 Liter Diesel liefen aus.

Ein Poller bohrte sich auf WHO in den Tank eines Kranfahrzeugs. 250 Liter Diesel liefen aus.

Feuerwehr Tübingen
  • Kranfahrzeug in Tübingen beschädigt, Dieseltank läuft aus, 250 Liter Diesel im Erdreich.
  • Unfall im Stadtteil Waldhäuser Ost, Poller bohrte sich in den Tank, Schaden bis 20.000 Euro.
  • Feuerwehr sicherte die Stelle, entfernte Poller, informiert Behörden, Boden muss entsorgt werden.
  • Ursache: Unachtsamkeit, genaue Gründe werden noch geprüft.
  • Kranfahrzeug war häufig im Weißdornweg, Fassade wird renoviert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

250 Liter Diesel sind bei einem Unfall im Tübinger Weißdornweg ausgelaufen. Ein Kranfahrzeug war laut Polizei und Feuerwehr um 10.30 Uhr im Stadtteil Waldhäuser Ost (WHO) durch eine Engstelle gefahren und dabei an einem von zwei liegenden Pollern hängengeblieben. Einer davon hatte sich infolgedessen aufgerichtet und in den Tank gebohrt. Der Treibstoff floss direkt ins Erdreich.

Der Kranwagen war laut einem Anwohner häufiger im Weißdornweg, um Gerüstteile bei einer Baustelle abzuladen. Auf dem Grundstück werde derzeit die Hausfassade renoviert.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und kümmerte sich um den Brandschutz. Dann entfernten die Feuerwehrleute den Poller aus dem Dieseltank. Außerdem wurden die Kommunalen Servicebetriebe Tübingen sowie die untere Wasserschutzbehörde informiert. Feuerwehreinsatzleiter Florian Rodi rechnet damit, dass verunreinigtes Erdreichs und Pflasterbelag ausgehoben und als Sondermüll entsorgt werden müssen. Den Gesamtschaden schätzt er auf 15.000 bis 20.000 Euro.

Unfall im Weißdornweg Tübingen

Das Kranfahrzeug musste abgeschleppt werden.

Wolfgang Wettlaufer

Rodi vermutet, dass der Poller durch das Reifengewicht des Fahrzeugs nach oben gedrückt worden sein könnte. Dass das Fahrzeug am Poller hängen blieb, ist laut Polizei auf Unachtsamkeit zurückzuführen. Wie es genau zum Hochklappen des Pollers kam, muss noch abschließend geklärt werden.

Die Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen und sieben Leuten im Weißdornweg, außerdem die Polizei mit einem Fahrzeug sowie ein Abschleppwagen mit Seilzug.