
Tübinger Uni-Museums-Direktor Ernst Seidl: „Ich hab’ den Papst ermordet“
Vom Uni-Rektor mit einer Pumpgun bedroht, Dolce Vita in Rom und erst mit 48 Jahren seine Bestimmung gefunden: Ernst Seidl, der Direktor des universitären Museums, spricht offen über Homosexualität, eine ungewöhnliche Kindheit, und er erzählt, wovon er Bluthochdruck bekommt.

So ernst dreinschauend trifft man Ernst Seidl selten an. Vielleicht ist auch zu viel Fröhlichkeit neben einem sterbenden Kelten nicht angebracht, um genau zu sein: neben dem Abguss des „Sterbenden Gallier“ im Tübinger Schloss, einer antiken Marmor-Statue, die sich im Original in den Kapitolinischen Museen in Rom befindet.
Carolin Albers