Tübinger Festival: Entspannter Auftakt beim Ract

Ab 19 Uhr strömten immer mehr Besucher zum Ract.
Ulrich Janßen- Das Tübinger Ract-Festival begann am Freitag mit Musik auf drei Bühnen entlang der Kastanienallee.
- Stände von Organisationen wie Act for Animals und Tax the Rich waren aufgebaut.
- Ab 19 Uhr kamen immer mehr Besucher; Wetter war freundlich.
- DJ Pheline vom „Chaos macht Sterne“-Kollektiv sorgte für schnelle Bässe.
- Fast 300 Helfer bereiteten das Festival vor und sind auch für Unwetter gewappnet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Seid nett zueinander“, mahnte eine Tafel in der Kastanienallee, doch das war am Freitagnachmittag gar nicht nötig. Bei der Eröffnung des Tübinger Ract-Festivals ging es so nett und entspannt zu wie fast immer in den vergangenen 20 Jahren. Entlang der Allee und rund um die drei Bühnen waren etliche Stände aufgebaut. Act for Animals, das Stadtmuseum, das Antiautoritäre Treffen, die Linke, Tax the Rich, das Projekt „Ein-Dollar-Brille“ und viele andere warben für ihre Anliegen.

„Ihr seid der Hammer“: Nagomi, RnB-Sängerin aus Stuttgart, feierte ihr Publikum.
Ulrich JanßenIm Zambaioni-Zelt besprach der Jugendgemeinderat öffentlich mögliche Themen für die nächste Mittwochsspalte im TAGBLATT und überlegte, was gegen unentschuldigtes Fehlen bei Sitzungen unternommen werden könnte. Ein Zelt weiter wurden Schulungen für angehende Poetry-Slammer angeboten – leider mit wenig Resonanz. Auf der Ost-Bühne sammelten derweil Freestyler-Rapper langsam ihre Fans ein, und auf der West-Bühne (zu Ehren des einstigen Ordnungsamtsleiters auch „Rainer Kaltenmark-Bühne“ genannt) versorgte ein Singer-Songwriter aus Sydney seine noch wenigen Zuhörer unverdrossen mit knackigem Folk. Ab 19 Uhr füllten sich die Rasenflächen dann zunehmend mit fröhlichen Menschen, das Wetter machte leidlich mit, und die Laune war allerseits gut.

Für schnelle üppige Bässe sorgte auf der Elektro-Bühne das Kollektiv „Chaos macht Sterne“ mit DJ Pheline (Mitte).
Ulrich JanßenAuch im Vorbereitungsteam (fast 300 Helfer sind dabei) war die Stimmung auf jeden Fall großartig, selbst für drohende Unwetter sei man gewappnet, hieß es: „Im Fall des Falles evakuieren wir unter die B296-Brücke, das kriegen wir hin“ (hier geht es zum Programm des Ract-Festivals).
