Tübingen/Reutlingen/Pfullingen
: Gartenhütten angezündet: Mutmaßlicher Brandstifter geschnappt

Nach Bränden in Reutlingen, Tübingen und Pfullingen ermitteln Staatsanwaltschaft und Kripo gegen einen 26-Jährigen - unter anderem wegen des Verdachts der Brandstiftung und einer versuchten schweren Brandstiftung. Den Mann, nach dem mehrere Tage lang gefahndet worden war, nahm die Polizei am Samstag fest.
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hz
Tübingen/Reutlingen/Pfullingen

Symbolbild: ©Jag_cz - stock.adobe.com

Nicht gesetzt

Zwei Gartenhütten hatten am Morgen des 1. Juli in Reutlingen sowie eine weitere am Vormittag des 3. Juli in Tübingen gebrannt, die der 26-jährige vorsätzliche angezündet und Sachschaden in Höhe von rund 85.000 Euro verursacht haben soll. Das berichteten Staatsanwaltschaft Tübingen und Polizeipräsidium Reutlingen.

Wenige Stunden vor dem Tübinger Brand soll der Mann an der Haustür eines Verwandten in Pfullingen Feuer entfacht und dessen Audi in Brand gesetzt haben. In Pfullingen belaufe sich der Schaden auf etwa 20.000 Euro.

Bei den Ermittlungen habe sich dringender Tatverdacht gegen einen „psychisch auffälligen 26-Jährigen“ ergeben, der auch ein Angehöriger der geschädigten Gartenhausbesitzer sei. Der Beschuldigte wurde am Samstag dem Haftrichter vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft Tübingen erwirkten Unterbringungsbefehl in Vollzug setzte und den 26-jährigen Deutschen in die forensische Abteilung eines Zentrums für Psychiatrie einwies.