Tübingen
: Präsentation von Schickard-Münze und -Sonderbriefmarke

Die neue Sammlermünze und Sonderbriefmarke zu Ehren von Wilhelm Schickard und seiner Erfindung, der ersten Rechenmaschine der Welt, wurden am Donnerstag in der Neuen Aula in Tübingen präsentiert.
Von
ST
Tübingen

Bild: Klaus Franke

Nicht gesetzt

Die Universität beging die Feier zum 400-Jahr-Jubiläum von Schickards Erfindung gemeinsam mit dem Bundesfinanzministerium und der Stadt Tübingen. Die Sammlermünze zeigt auf einer Seite die kastenförmige Rechenmaschine mit Knöpfen und Schiebern, auf der anderen den Bundesadler und den Prägewert von 20 Euro. Im Netz werden die Münzen bereits für höhere Beträge gehandelt.

Die Sonderbriefmarke hat einen Wert von 85 Cent und zeigt neben der Maschine drei Zahnräder und die Symbole der Grundrechenarten. Nach den Grußworten von Rektorin Karla Pollmann und Oberbürgermeister Boris Palmer und einer Festrede von Professor Herbert Klären präsentierte Florian Toncar, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und Mitglied desdeutschen Bundestages, Münze und Briefmarke der Öffentlichkeit. Der Fachbereich Informatik veranstaltete im Anschluss an die Feier das Symposium „Von der Rechenmaschine zum Quantencomputing“.