Tübingen · ÖPNV
: Die Tübus-Preise steigen um 3,4 Prozent

Die Tübinger Bus-Preise steigen wieder. Für Eltern aber gibt es eine gute Nachricht: Bei den Schülermonatskarten greift ab 1. Januar im Tübinger Stadttarif die Bezuschussung durch den Gemeinderat.
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ST
Tübingen

Symbolbild: Metz

Nicht gesetzt

Ab dem 1. Januar 2020 steigen die Preise im Tübinger Stadtverkehr um durchschnittlich 3,4 Prozent an. Wie die Tübinger Stadtwerke (SWT) mitteilen, beschloss der Verkehrsbeirat diese Erhöhung zuletzt. Alle Kinder-Tickets im Gelegenheitsverkehr und die Bonus-Monatskarten bleiben preisstabil. Bei den Schülermonatskarten greift ab Januar die vom Gemeinderat beschlossene Bezuschussung, wodurch sich der Ticketpreis um knapp zehn Euro pro Monat reduzieren wird. Auch das ab September kommende „Abo 25“ für bis zu 25-Jährige mit persönlichem Jahresticket des Verkehrsverbundes Naldo (der am Mittwoch ebenfalls eine Preiserhöhung bekanntgab) wird mit zehn Euro bezuschusst - ebenfalls mit Beginn des neuen Jahres.

Die ÖPNV-Sparte hat im vergangenen Jahr ein Defizit von 3,9 Millionen Euro gebracht. Dennoch, so argumentieren die Stadtwerke, investiert der Kommunalversorger weiter in das Angebot: Moderne Fahrzeuge (immer mehr Hybrid-Busse), bald ein neues Leitsystem und neue Fahrscheinautomaten kommen. Zudem erhöhten sich die Lohnkosten für das Personal um 3,3 Prozent (2019) und sie werden auch im kommenden Jahr um 2,3 Prozent steigen. Durch Taktverdichtungen (in 2019 auf der Linie 3 und sonntags auf der Linie 8) werde das Angebot weiter verbessert, so die SWT.

Einige Preisbeispiele im Überblick

Einzelfahrschein, Tagesticket sowie die Viererkarte für Kinder bleiben unverändert.