Tübingen
: Mord in der Bismarckstraße: die Ermittlungen laufen

Warum die Staatsanwaltschaft von Mord ausgeht und was der Stand der Ermittlungen ist.
Von
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Tübingen

Das Polizei-Hochhaus in Tübingen, Sitz des Kriminalkommissariats.

Jonas Bleeser

Im Fall der am vergangenen Sonntag mutmaßlich von ihrem Ex-Partner getöteten 42-Jährigen befragt die Polizei derzeit Zeugen. Der 45-Jährige hatte die Tat selbst bei der Polizei gemeldet, es waren aber auch Notrufe dort eingegangen. Seine Ex-Lebensgefährtin starb am Tatort an den Verletzungen, die der Täter ihr mit einem Messer zugefügt hatte. Der Rettungsdienst konnte nichts mehr für sie tun.

Beide kamen auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine nach Tübingen und lebten in getrennten Zimmern in derselben Flüchtlingsunterkunft in der Tübinger Bismarckstraße. Die Staatsanwaltschaft geht derzeit von einem Mord aus niedrigen Beweggründen aus. Der Beschuldigte sitzt in U-Haft, mittlerweile schweigt er zur Tat. Gegenstand der Ermittlungen sind laut Pressemitteilung vom Montagnachmittag das Motiv und der genaue Tatablauf.