Tübingen: Großeinsatz am Berliner Ring: Sechs Kellerabteile im Vollbrand

Bild: Klaus Franke
Nicht gesetztViel Rauch und Blaulicht haben am Donnerstagmittag für Unruhe und Sorge auf dem Tübinger WHO gesorgt. Feuerwehr und Polizei mussten am gegen 13 Uhr mit einem Großaufgebot zu einem Feuer in einer Tiefgarage am Berliner Ring ausgerücken. Nachdem in einer ersten Meldung von sechs brennenden Autos gesprochen wurde, konnte die Feuerwehr zwischenzeitlich Entwarnung geben. Statt Fahrzeugen standen sechs Kellerabteile in Brand, in denen unter anderem Fahrräder und anderer Besitz der Hausbewohner gelagert wurde. Durch die Decke einer der Garagen griffen die Flammen auch auf die Terrasse und Gebäudefassade des darüber liegenden Wohnhauses über. Die Bewohnerin der Erdgeschosswohnung wurde durch die Feuerwehr evakuiert. Die anderen Bewohner konnten sich selbst in Sicherheit bringen.
Eine erste Meldung über einen Gebäudebrand am Berliner Ring erhielten die Einsatzkräfte um 13.08 Uhr. Aufgrund der enormen Rauchbildung, die weithin sichtbar war, trafen unzählige Notrufe bei der Leitstelle ein. Unter anderem durch Schüler und Schülerinnen der nahegelegenen Geschwister-Scholl-Schule. Einsatzleiter Markus Mozer erklärte auf TAGBLATT-Nachfrage: „Vor Ort mussten wir feststellen, dass der Brand wesentlich umfangreicher war als gedacht, sodass wir weiteres Personal anfordern mussten. Letzlich waren rund 60 Kräfte sowie 12 Fahrzeuge im Einsatz.“ Nach 30 Minuten hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle gebracht.
Am Nachmittag konnten Teile des Parkhauses sowie der Berliner Ring, der am Einsatzort kurzzeitig gesperrt war, wieder freigegeben werden. Verletzt wurde niemand. Warum es zu dem Brand kam, muss nun die Polizei ermitteln. Auch zum Ausmaß des Schadens ist noch nichts bekannt. Allerdings wurden auch drei geparkte Autos in der Nähe beschädigt. Neben den zerstörten Kellerabteilen sind auch die Außenfassade des darüberliegenden Wohngebäudes und die dortigen Wohungen betroffen. Die Räume müssen nun mit technischer Hilfe gründlich entlüftet werden.